Weststeirisches Haus in Brand: Drei Tote befürchtet

Beim Brand eines Einfamilienhauses im weststeirischen Pack werden von den Einsatzkräften drei Tote befürchtet. Sowohl Feuerwehr als auch Polizei teilten mit, dass sich drei Personen - ein älteres Ehepaar und deren ungarische Pflegerin - in dem im Vollbrand befindlichen Haus befanden. Die Feuerwehr konnte sich noch keinen Zugang verschaffen. Der Brand war in der Nacht auf Dienstag ausgebrochen.

Laut Feuerwehr habe ein Nachbar das „Aplatzen“ der Dachziegel durch das Feuer gehört und die Einsatzkräfte verständigt. Dieser hatte auch gemeldet, dass sich wahrscheinlich die drei Bewohner noch im Wohnhaus befänden. Ein Polizist sagte zur APA, davon müsse man leider ausgehen, da die drei Personen sonst ja irgendwo in der Nähe anzutreffen gewesen wären. Der Feuerwehr-Einsatzleiter alarmierte sofort das Kriseninterventionsteam Steiermark zur Betreuung der Familie des Sohnes, der vom Nachbarn telefonisch über den Vorfall informiert wurde und danach zum Wohnhaus seiner Eltern auf die Pack - dem Grenzsattel zwischen Kärnten und der Steiermark - gefahren war.

Die Feuerwehren standen seit 3.20 Uhr mit insgesamt elf Wehren mit 20 Fahrzeugen und insgesamt 96 Mann im Einsatz gegen die Flammen. Die Atemschutztrupps konnten in den frühen Morgenstunden noch nicht bis ins Innere des Wohnhauses vordringen. Der Dachstuhl des Hauses am Ufer des Packer Stausees war völlig ausgebrannt.

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