„Tiroler“ Transitkapitel im Koalitionsvertrag hängt von EU ab

Ohne EU nur die halbe Miete: Das „Tiroler“ Transitkapitel im Koalitionsvertrag der türkis-grünen Bundesregierung hängt in zentralen Punkten vom Fortschritt der EU bei der Reform der Wegekostenrichtlinie ab.

Im internationalen Güterverkehr die beliebteste Alpenstraßenroute: die Brennerautobahn. Tirol träumt von 1–1,5 Millionen Lkw-Fahrten pro Jahr. Die Realität liegt bei knapp 2,5 Mio.
© Thomas Boehm / TT

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck – Die Politik setzt mitunter gerne auf Symbole. Dass Türkis-Grün in ihrem Koalitionspakt dem Anti-Transitkampf ein eigenes Kapitel gewidmet hat, ist für die hiesige schwarz-grüne Koalition ein mehr als willkommenes Symbol. Es soll nämlich dafür stehen, dass die Tiroler Bemühungen zur Verringerung der inzwischen nahezu 2,5 Millionen Lkw-Fahrten pro Jahr über den Brenner auf Punkt und Beistrich vom Bund mitgetragen und unterstützt werden. Und das ist neu.

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