RAIQA-Quartier in Innsbruck: Stadt setzt auch auf neue Achse

Im Zuge des RAIQA-Quartiers in der Innenstadt wünscht sich Vize-BM Uschi Schwarzl eine Begegnungszone am Bozner Platz.

Geht es nach den Plänen der Architekten des RAIQA, dann wird aus der Adamgasse auch eine Begegnungszone.
© RLB Tirol

Von Marco Witting

Innsbruck –Ein Teil des Weges scheint geebnet. Am Area­l der Raiffeisen-Landesbank, wo derzeit der Waschbeton dominiert, soll in dreieinhalb Jahren ein neues Stadtquartier fertig sein. Und während es beim Eingang dieser wichtigen Achse auf dem Weg vom Bahnhof in die Innenstadt noch etliche Fragezeichen gibt, sind es am Ausgang, dem Bozner Platz, schon konkrete Vorstellungen. Für Vize-BM Uschi Schwarzl (Grüne) heißt diese „Begegnungszone“.

Doch zurück an den Anfang. Hier wollen RLB Tirol und Stadt einiges dafür tun, dass die Pendler und Touristen, die in die Innenstadt wollen, künftig einen größeren und einladenderen Eingang in die Stadt vorfinden. Das ist gar nicht so einfach, denn die Liegenschaften sind nicht im Besitz der Bank. „Gespräche dazu wurden bereits geführt“, sagte Bank-Vorstand Johannes Ortner bei der Präsentation des eigenen Projekts. Auch eine Verlegung des Zebrastreifens wurde bereits diskutiert. Insgesamt soll der Weg in Richtung Stadt für die rund 10.000 Menschen, die hier täglich vorbeigehen, aufgewertet werden.

Gleichzeitig hat die Stadt bekanntlich bei ihren Tiefbauprojekten eine Priorisierun­g des Bozner Platzes festgelegt. Diesbezüglich sollen die Rahmenbedingungen für einen Architektenwettbewerb in der kommenden Woche festgelegt werden.

Was letztlich für ein Siegerprojekt herauskommt, ist natürlich noch völlig offen. Schwarzl hofft, dass man 2021 „starten“ kann. Und die Vizebürgermeisterin bevorzugt am Bozner Platz eine Begegnungszone. „Angesichts der Frequenz an Fußgängern wäre das ideal“, erklärt sie.

Betroffen von dieser neuen Achse in die Stadt wäre auch die Adamgasse. Die Wiener Architekten des RAIQA-Siegerprojekts hätten diese ebenfalls als Begegnungszone gesehen. Ganz so einfach stellt sich das in der Realität etwa für diverse Zufahrten zu Betrieben und der Verkehrsführung aber nicht dar. Schwarzl darauf angesprochen: „Ich habe diesbezüglich auch einige Ideen im Kopf. Die sind aber noch nicht ganz spruchreif.“


Kommentieren


Schlagworte