Vereinigung Öffentlicher Mandatare Tirol: Brückenbauer feierte den 95er

In der „Vereinigung Öffentlicher Mandatare Tirol“ versammelt sich unter dem Vorsitz von Rudi Warzilek viel Geschichte.

Jubilar Carl Reissigl (9. v. l.) im Kreise der Gratulantinnen und Gratulanten der „Vereinigung Öffentlicher Mandatare Tirol“.
© VÖMT/Müller

Innsbruck –In der „Vereinigung Öffentlicher Mandatare Tirol“ versammelt sich unter dem Vorsitz von Rudi Warzilek viel Geschichte. Aber auch das Bemühen, das in vielen Arbeitsjahren und politischen Auseinandersetzungen erworbene Wissen an die Jungen weiterzugeben. Etwa im „MCI-Philosophicum“, in dem sich die früheren Politiker regelmäßig den Fragen der Studierenden stellen.

Dieser Tage feierten die Mitglieder der engagierten Vereinigung den 95. Geburtstag von Carl Reissigl, den dieser am 14. Jänner beging. Damit ist er einer der Ältesten in der Runde. Er gehörte dem Innsbrucker Gemeinderat und dem Tiroler Landtag an, dessen Präsident er von 1984 bis 1989 war. Im selben Zeitraum war er auch Präsident der damals so genannten „Tiroler Handelskammer“. Im Landtag gehörte er – für ihn bezeichnend – den Ausschüssen für Wirtschaft, Soziales sowie Kunst und Kultur an.

Als Präsident des Landtages sah sich Reissigl vor allem als „Schiedsrichter und Vermittler“. Diese Rolle habe ihm der damalige Landeshauptmann Alois Partl aufgegeben. „Heute würden wir es ,Brückenbauer‘ nennen. Aber es ist letztlich dasselbe – und heute notwendiger denn je“, schreibt Lothar Müller, der in der Vereinigung für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist: „Carl Reissigl wurde im Landtag oft ,Sir‘ genannt. Weil er Vertrauen schuf. Und dazu gehört die Kunst des Hörens und der Schweigsamkeit.“ (TT)

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