Elf Prozent gaben am Vorwahltag im Burgenland die Stimme ab

Im Burgenland haben am Freitag 27.580 Menschen, das sind 11,02 Prozent aller Wahlberechtigten, die Möglichkeit zur Stimmabgabe für die Landtagswahl am vorgezogenen Wahltag genützt. Das teilte das Amt der Landesregierung mit. Bei der Landtagswahl 2015 war die Beteiligung mit 8,55 Prozent etwas niedriger gelegen.

Den verhältnismäßig stärksten Zuspruch auf Bezirksebene fand der vorgezogene Wahltag mit 12,4 Prozent im Bezirk Mattersburg. Im Bezirk Jennersdorf gingen hingegen nur 7,98 Prozent zu den Urnen. Zu den Gemeinden mit der höchsten Wahlbeteiligung gehören Badersdorf (39,04 Prozent), Tschanigraben (29,41 Prozent) und Heugraben (29,39 Prozent). Geringer war der Wähleranteil etwa in Bruckneudorf, Mönchhof (5,28 Prozent) und Lockenhaus (5,55 Prozent).

Als erster der Spitzenkandidaten machte am Freitag NEOS-Landessprecher Eduard Posch von seinem Wahlrecht Gebrauch. Posch, der von seiner Frau Heidi und Enkelin Marie begleitet wurde, gab in seiner Heimatgemeinde Pinkafeld seine Stimme ab. „Die Stimmung ist gut“, er habe schon viel Zuspruch erhalten: „Es macht auch Freude“, sagte der Südburgenländer zur APA.

Dass er schon am vorgezogenen Wahltag die Gelegenheit zum Wählen genutzt habe, hänge damit zusammen, dass er am 26. Jänner mit vielen Dingen „eingedeckt“ sei, so Posch. Er habe auch die Chance nutzen wollen, bei den Ersten dabei zu sein, die wählen gehen. „Außerdem hat heute meine Familie Zeit gehabt, da sind wir gemeinsam zur Wahl gegangen.“ Am 26. Jänner ist Posch zunächst Wahlzeuge in Pinkafeld, auch ein Kirchgang steht auf dem Programm. Am Nachmittag begibt er sich dann nach Eisenstadt.

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