Tirol-Premiere: Markus Linders „O Solo mio“

Der Kabarettist Markus Linder lädt am 21. Januar zur Tirol-Premiere seines neuen Solo-Programms ins Innsbrucker Casineum.

Markus Linder gastiert mit seinem brandneuen Programm „O Solo mio“ im Casineum Innsbruck.
© Linder

Von Hubert Trenkwalder

Innsbruck – Gerade noch glänzte der Comedian Markus Linder im Landkrimi „Das letzte Problem“ als mittelverdächtiger und klavierspielender Herr Oberkellner an der Seite des großen Karl Markovic­z.

Und mit seiner Paraderolle als Ex-Priester in „4 Frauen und ein Todesfall“ steigerte der gebürtige Vorarlberger österreichweit seinen Bekanntheitsgrad – im Westen der Republik übrigens kein­e Notwendigkeit. Dort kennt man ihn ohnehin als erfolgreichen Kabarettisten und Musiker, Mr. New Orleans Festival und Moderator.

Nun bringt er sein neue­s Programm „O Solo mio“ auf die heimischen Bühnen. Am kommenden Dienstag, den 21. Jänner, feiert es im Casineum Innsbruck um 19.30 Uhr Tirol-Premiere. Thematisch geht es nach dem 60. Geburtstag des Künstlers in „O Solo mio“ um ein Resümee, um einen Rückblick und einen Ausblick mit Augenzwinkern: Was wurde erreicht? Was wäre eigentlich noch zu tun?

Fünf Jahre nach der Premiere seines letzten Solo-Programms „Tasta-Tour“ und zwei Jahre nach seinem Best-of zum 20-Jahr-Solo-Kabarett-Jubiläum macht er wieder das, was er am liebsten tut: vom Piano aus über Gott und die Welt sinnieren, das Musikschaffen berühmter Kollegen analysieren und herausarbeiten, wo und wie sich die Skurrilitäten des Lebens in der Musik wider­spiegeln.

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Und das Programm ist eine wahre Feier des Absurden, ein aufmerksames Hinhören auf sprachliche Eigenarten und musikalische Highlights. Als Regisseurin und Mit-Texterin fungiert wie schon seit Jahren seine bessere Hälft­e Sabine Linder.

Woher sein komisches Talent kommt, ist schnell recherchiert: Mutter Trud­y Linder als Schauspielerin und Papa Heiner Linder als Regisseur und Haupt-Texter waren von 1963 bis 1988 die Leiter des legendären Vorarlberger Kabarett-Ensembles „Die Wühlmäuse“. Sie waren befreundet mit Kapazundern wie Hanns Dieter Hünsch und Wolf Biermann. Aber nicht nur. Das Linder’sche Haus in Rankweil wurde von vielen Künstlern frequentiert. So eine Kindheit prägt natürlich. Bei seinem ersten Solo-Kabarett-Programm „Lebenslang“ führte Vater Heiner noch Regie.

Nach sieben weiteren Programmen und diversen Regisseuren wie Charly Rabanser, Uli Bree, Bernd Jeschek – und seit sechs Jahren Sabine Linder – entwickelte sich der Kabarettist zum unterhaltsamen Musik-Comedian. Das stellt er in „O Sol­o mio“ wieder eindrücklich unter Beweis!

Weitere Termine: www.markuslinder.at


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