Ischgl eröffnete Skulpturenpark der Superstars

Die Skulptur „Gitarre und Saxofon“ beeindruckte die Jury am meisten: Platz 1 für Ivan Holzknecht (l.) und Armin Rifesser.
© TVB Paznaun-Ischgl

Ischgl – Sie sind seit dem Wochenende weithin sichtbare Landmarken im Ischgler Skigebiet – bis zu vier Meter hohe Skulpturen aus Schnee und Eis. Beim 27. Wettbewerb „Formen in Weiß“ durften Künstler bzw. Bildhauer aus vier Ländern diesmal Popstars darstellen, die in den vergangenen 25 Jahren das Konzert zum Saisonfinale bestritten. Der TVB als Veranstalter gab das Motto „Superstars zum Greifen nahe“ aus. „So richtig fertig wird man mit dieser Arbeit ja nie. Aber nach fünf Tagen hören wir auf“, bemerkte der Künstler Ivo Piazza aus Südtirol, der beim Wettbewerb von Anfang an dabei war und mehrmals auf dem Siegerstockerl stand. Diesmal landete er auf dem 2. Platz. Gemeinsam mit seinem Partner Reiner Kasslatter schuf er eine Tina-Turner-Skulptur. Die damals 56-jährige Popdiva gastierte 1996 in Ischgl.

Auf Platz 2 landete Tina Turner von Ivo Piazza und Reiner Kasslatter. Das Konzert der Popdiva war am 1. Mai 1996.
© TVB Paznaun-Ischgl

Mit Bestnoten bewertete die Jury das Instrumenten-Ensemble „Gitarre und Saxofon“, das aus den Händen des Südtiroler Künstlerduos Ivan Holzknecht und Arno Rifesser stammt. Der dritte Stockerlplatz ging an Ralph Rosa und Peter Fechtig aus Deutschland : Sie schufen ein beeindruckendes Portrait der Rockband Deep Purple. Die Briten versetzten 2013 das Publikum in Schwingungen. Weiters im Skulpturenpark zu bewundern sind Helene Fischer, Pink, Bon Jovi, Elton John und Zucchero.

„Die Künstler haben uns die Wahl auch heuer sehr schwer gemacht“, resümierte TVB-Geschäftsführer Andreas Steibl als Jurymitglied. (hwe)

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