Lungenkrankheit in China - 17 neue Fälle entdeckt

Nach dem Ausbruch einer rätselhaften Lungenkrankheit in der zentralchinesischen Stadt Wuhan sind 17 neue Fälle entdeckt worden. Damit steigt die Zahl der in China bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus auf 62.

Wie das Gesundheitsamt der 11-Millionen-Metropole am Sonntag berichtete, hätten Experten weitere Patienten untersucht, die in verschiedenen Krankenhäusern der Stadt mit Lungenleiden unbekannter Ursache behandelt worden seien.

Bei 17 Erkrankten sei das neue Virus festgestellt worden. Drei von ihnen seien ernsthaft erkrankt. Der Rest sei stabil. Somit steigt die Zahl der Patienten im kritischen Zustand auf acht. Das Alter der neu entdeckten Patienten reiche von 30 bis 79 Jahren. Die Behörden verfolgten jetzt, welche Personen mit ihnen engen Kontakt gehabt hätten. Die Stadt werde ihre Suche nach weiteren Verdachtsfällen ausweiten und Tests machen, kündigte das Gesundheitsamt an.

Es wird vermutet, dass das Virus von einem Tiermarkt in Wuhan kommt. Bisher gibt es laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) aber „keine klaren Beweise“ für eine Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch. Coronaviren verursachen oft harmlose Erkrankungen wie Erkältungen - allerdings gehören auch Erreger gefährlicher Atemwegskrankheiten wie SARS und MERS dazu.

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