Hochkarätiges Programm rund um Grünmandl-Ausstellung in Hall

Großer Tiroler Humorist: Otto Grünmandl (1924–2000).
© Brenner Archiv

Hall – Noch bis 8. März läuft die Sonderausstellung „Grünmandl. Geschichte. Gedanken. Bilder“ im Haller Stadtmuseum (Burg Hasegg) – jeweils freitags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr. Rund um die Schau, die dem vielseitigen Werk, vor allem aber der Familiengeschichte der großen Tiroler Künstlerpersönlichkeit Otto Grünmandl nachgeht, gibt es ein dichtes Rahmenprogramm: Besonders hervorzuheben sind szenische Führungen mit Schauspieler Günter Lieder, einem Wegbegleiter Grünmandls. Sie finden am Samstag, den 25. Jänner, Sonntag, den 26. Jänner, sowie Samstag, den 1. Februar, jeweils um 17 Uhr im Stadtmuseum statt. Anmeldung unter stadtmuseum@stadthall.at, Tel. 05223/5845-282 oder -283. Beitrag: 5 Euro.

Ebenfalls im Stadtmuseum warten Kuratorenführungen mit Florian Grünmandl – und zwar am 28. Jänner sowie 3. März, jeweils um 18.30 Uhr (keine Anmeldung erforderlich, Teilnahme kostenlos).

Dass Geschichte und Migrationsbewegung der Familie Grünmandl heute so gut nachvollziehbar sind, ist nicht zuletzt genealogischen Datenbanken zu verdanken. Über die Bedeutung, Herangehensweisen und Problematik genealogischer Forschung diskutieren Historiker Niko Hofinger und Anthropologe Fabian Kanz am 28. Jänner um 19.30 Uhr im Rittersaal der Burg Hasegg (Moderation: Ivona Jelcic, Eintritt: freiwillig­e Spenden).

Am 4. Februar um 19.30 Uhr findet ein besonderer Abend in der Israelitischen Kultusgemeinde Innsbruck statt: Günter Lieder und Martin Sailer erzählen vom Menschen Ott­o Grünmandl, lesen aus der Korrespondenz der Jahre 1938 bis 1945 – die Familie wurde zum Opfer antisemitischer Anfeindung und Enteignung – und stoßen mit einem Glas koscheren Weins auf ihn an. Freiwillige Spenden. (TT)


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