Alpenrallye macht heuer Abstecher nach Seefeld

Die 33. Alpenrallye in Kitzbühel wirft ihre Schatten voraus. Nun wurden die Strecken für die heurige Ausgabe präsentiert.

  • Artikel
  • Diskussion
Die automobilen Klassiker sind heuer wieder von 3. bis 6. Juni in Kitzbühel zu Gast. Erstmals fahren die Teilnehmer bei der Alpenrallye bis nach Seefeld und auf den Enzingerboden.
© Albin Ritsch / mecon kommunikati

Von Harald Angerer

Kitzbühel – Glänzendes Chrom, faszinierende Karossen und viele spannende Persönlichkeiten. Die Alpenrallye gehört seit Jahrzehnten zum Kitzbüheler Sommer und ebenso traditionell ist bereits die Vorstellung des Programms für die nächste Rallye in der ­Hahnenkammwoche. Im Zuge einer Pressekonferenz wurden die Strecken für die 33. Ausgabe vorgestellt.

„Wir fahren heuer so weit in den Westen wie noch nie und werden das Karwendelgebirge umrunden“, schildert Alpenrallye-OK-Chef Markus Christ. Die Veranstaltung findet heuer von 3. bis 6. Juni statt. Die Königsetappe wird am Freitag, den 5. Juni, gefahren. Sie führt erstmals bis nach Seefeld. Gefahren wird durch das Inntal und das Achental nach Bayern, dann um das Karwendelgebirge bis nach Seefeld. Dort präsentieren sich die Fahrzeuge auch im Ortszentrum, zurück geht’s über Innsbruck und das Unterinntal.

Der erste Tag führt, wie schon gewohnt, durch das Brixental, den Abschluss bildet die Ausfahrt am Samstag, ebenfalls mit einer Premiere. Erstmals fahren die automobilen Klassiker über den Enzingerboden. Den Schlusspunkt bildet dann die Fahrzeugparade in der Kitzbüheler Innenstadt. Sie ist auch bei den Besucher alle Jahre sehr beliebt.

Die Alpenrallye hat sich über die Jahrzehnte zu einem wichtigen Faktor für den Tourismus in Kitzbühel entwickelt. An die 180 Fahrzeuge nehmen teil, die Veranstalter rechnen mit insgesamt an die 4000 Nächtigungen für die Hoteliers in der Stadt. „Die Alpenrallye passt genau nach Kitzbühel, sie verbindet Sport und Lifestyle“, freut sich TVB-GF Viktoria Veider-Walser. Ideal ist auch der Zeitpunkt der Veranstaltung, nämlich noch vor der Hauptsaison.

TT-ePaper gratis lesen und ein E-Bike gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen. Der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.

Neben den zwei bestehenden Wertungen mit Sport und Klassik wird es heuer eine dritte geben. Zum ersten Mal gibt es die „Sanduhrklasse“. Hier sind elektronische Hilfsmittel nicht erlaubt. Die Teilnehmer dürfen ausschließlich mechanische Zeitmesser und Hilfsmittel verwenden. Sogar die Nutzung von Handys ist in dieser neuen Wertungsklasse verboten.


Kommentieren


Schlagworte