Kurz spricht beim Weltwirtschaftsforum in Davos

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Zum Abschluss des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos wird sich am Freitag auch Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) an die im Ostschweizer Bergdorf versammelte Polit- und Wirtschaftselite wenden. Kurz wird um 11.30 Uhr im Rahmen eines „Gesprächs“ mit dem früheren Nestle-Chef Peter Brabeck-Letmathe auftreten. Der Villacher ist Vizechef des WEF-Aufsichtsgremiums.

Vor seiner Rede will der Kanzler den selbsternannten venezolanischen Interimspräsidenten Juan Guaidó, die Firmenchefs Peter Voser (ABB) und Kevin Sneader (McKinsey) sowie WEF-Gründer Klaus Schwab treffen. Am Nachmittag stehen Gespräche mit Novartis-Chef Vasant Narasimhan, dem Gründer der Datenanalysefirma Palantir, Alex Karp, sowie den Chefinnen von EZB und IWF, Christine Lagarde und Kristalina Georgieva, auf dem Programm.

Er nutze Davos für „Termine mit Wirtschaftsverantwortlichen, die man sonst nicht trifft“, sagte Kurz vor seiner Abreise. Auf dem Weg nach Davos war er am Donnerstagnachmittag in Zürich mit Apple-Chef Tim Cook zusammengetroffen. Als Chef der neuen türkis-grünen Bundesregierung will Kurz neben der EU-Reform und der Digitalisierung auch den Klimawandel thematisieren. Konkret gehe es um „die Vereinbarkeit des Kampfes gegen den Klimawandel mit dem wirtschaftlichen Erfolg in Europa“.


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