Sicherheitstechnik für Schaubergwerk in St. Anton geplant

Beim „Knåppa-Loch“ im St. Jakober Orteil Gand beginnt eine spannende Zeitreise in die Welt des spätmittelalterlichen Bergbaus.
© Bergbau Gand

St. Anton am Arlberg – Dem 2018 verstorbenen Hobbyarchäologen Markus Kaser aus St. Anton ist es zu verdanken, dass Relikte von jahrhundertealten Bergwerksanlagen im Ortsteil Gand freigelegt werden konnten. Die „Fremdenverkehrs-Förderungs GesmbH“ mit Gemeinde und TVB schnürte ein 500.000-Euro-Projekt, um den Bergbau erlebbar zu machen. 200.000 Euro sind Fördermittel aus dem Interreg- und Leaderprogramm der EU. Im September 2019 konnte das Schaubergwerk nach zweijähriger Restaurierung eröffnet werden.

Heuer möchten die Betreiber den Markusstollen bis auf eine Tiefe von 100 Metern für Besucher zugänglich machen. Zudem muss ein Paket mit Sicherheitstechnik eingebaut werden. Das neue Projekt ist mit 283.000 Euro budgetiert, ein Teil davon wird über das Regionalmanagement (regio­L) gefördert. (hwe)

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