Im Winter Schnee, im Sommer Strom: Tiroler Tüftler mit innovativer Vision

Ein Tüftler aus dem Unterland will die Rotoren von Beschneiungsanlagen als Windräder nutzen, um Energie zu produzieren. Rein technisch ist das möglich. Das Interesse an Pilotversuchen hält sich bisher aber in Grenzen.

Sieht so ein Teil der Zukunft der Tiroler Stromproduktion aus? Mit Schneekanonen-Windparks ließe sich tatsächlich effizient Energie erzeugen, sagt Andreas Dorfmann, Chef von Demaclenko, einem Unternehmen, das Beschneiungssysteme entwickelt und baut.
© Paumgartten

Von Benedikt Mair

Innsbruck –Monoton drehten sich die Rotorblätter der Schneekanonen im Wind. Und zogen Conrad Gruber, der eigentlich nur eine Auszeit auf der Skipiste im Sinn hatte, in ihren Bann. „Es muss doch möglich sein, daraus Strom zu gewinnen, habe ich mir gedacht“, erzählt er. Der Wildschönauer, im Brotberuf verleiht er sonst schon luxuriösen Autos noch mehr Glanz und Leistung, will Beschneiungsanlagen technisch leicht anpassen und damit im Sommer, wenn sie nicht zur Schneeproduktion gebraucht werden, Energie gewinnen.

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