Keine Ausweitung in der Wattener Lizum

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Einen „Wasserstoffkorridor Brenner“ will das Land Tirol zusammen mit Süd­tirol und dem Trentino einrichten. Einem Vorstandsbeschluss der Europaregion folgte jetzt die Freigabe durch die Landesregierung. Mit bis zu 150.000 Euro soll ein EU-förderwürdiges Pilotprojekt im Verkehr aus dem Boden gestampft werden. Basierend und abgestimmt mit der seit dieser Woche vorliegenden „Wasserstrategie 2030“, die TT berichtete. Auch dies­e sieht im Verkehrsbereich derzeit die größten Ansatzpunkte. Doch dass um die Wasserstofftechnologie und deren Einsatz noch ein veritabler Expertenstreit herrsche, verhehlt die für Umwelt und Verkehr zuständige LHStv. Ingrid Felipe (Grüne) nicht. Gerade für den Individualverkehr werde viel in die E-Mobilität gesteckt, Wasserstoff fehle einfach die Serienreife. Zudem sei Wasserstoff keine Mobilitätsform, sondern ein Energieträger: „Unser Mobilitätsproblem wird der nicht lösen.“ Dennoch sei es wichtig, „technologieoffen zu denken“. Das gelte auch für den angestrebten Korridor mit Südtirol.

Landeshauptmann Günther Platter (VP) hat gestern in Kitzbühel mit Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) über die künftigen Übungsaktivitäten am Truppenübungsplatz Lizum/Walchen in der Wattener Lizum gesprochen. Bekanntlich gibt es eine Absichtserklärung zwischen dem deutschen und dem österreichischen Verteidigungsministerium, dass sich die Bundeswehr an der Modernisierung beteiligt. „Wir sind übereingekommen, dass in Zukunft keine höhere Intensität an Übungen in der Wattener Lizum kommen soll. Alle allfälligen weiteren Schritte sollen nun mit den betroffenen Standortgemeinden gemeinsam diskutiert werden“, betont der Landeschef. (mami, pn)

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