2er-Mazda im Kodo-Design: Frisch gebügelt und gestärkt

Mazda macht den 2er fit für die nächsten Jahre. Mit der neuesten Interpretation des Kodo-Designs tritt er dynamischer auf, technische Updates sorgen für mehr Komfort und Fahrspaß.

Den überarbeiteten, großzügig ausgestatteten Mazda2 gibt es ab 14.690 Euro.
© Werk

Von Walter Schrott

Athen –Seit sechs Jahren gibt es den Mazda2 in der (noch) aktuellen Form. Jetzt haben die Japaner ihren Junior, der hierzulande mit rund 25 Prozent Anteil an den Mazda-Gesamtverkäufen eine tragende Säule ist, mit einem Facelift fit für die nächsten Jahre gemacht. Eine Kür und Pflicht zugleich, denn Mazda ist nach wie vor die mit Abstand beliebteste Japan-Marke in der Alpenrepublik.

Mit der überarbeiteten Frontpartie samt Waben-Kühlergrill passt sich der Mazda2 dem erfolgreichen und vielfach ausgezeichneten Kodo-Design der restlichen Modellfamilie an. Zusammen mit dem neuen Lufteinlass kommt der flotte Japaner breiter, tiefer und sportlicher daher. Sieht alles blendend aus und verschafft einen modernen Auftritt. Außerdem sorgen fette Chrom-Applikationen für besonders edle Optik. Die serienmäßigen und schmalen LED-Scheinwerfer ziehen sich bis zum Grill. Am Heck fallen neue Rückleuchten und neu gestaltete Stoßfänger auf.

Die Entwickler haben zudem kräftig ins Technik-Füllhorn gegriffen. Das überarbeitete Fahrwerk bietet deutlich mehr Fahrkomfort und Fahrdynamik. Serienmäßig gibt es jetzt die G-Vectoring Control, die je nach Fahrbahnzustand und Fahrsituation das Drehmoment einzeln auf die vier Räder verteilt. Damit zieht der Mazda2 souverän und mit hoher Stabilität durchs Kurvengeläuf. Diese sinnvolle Fahrdynamikregelung kommt nach und nach auch in allen anderen neuen Modellen. Aufpreisfrei legt Mazda ab der mittleren Ausstattung Takumi einen Spurhalteassistenten mit aktiver Lenkunterstützung dazu, in der Topversion Takumi Plus gibt es einen City-Notbremsassistenten, der Fußgänger im Dunkeln erkennt. Insgesamt wurde die reichhaltige Serienausstattung noch einmal aufgewertet.

Das Interieur überzeugt mit wertiger Anmutung und – ganz mazdalike – gediegener Verarbeitungsqualität. Alles blitzsauber gemacht. Neue Vordersitze mit gleichmäßiger Druckverteilung sind Balsam für die Wirbelsäule und sorgen für ermüdungsfreies Fahren vor allem auf Langstrecken. Dank aufwändiger Dämm-Maßnahmen ist es im 2er auch spürbar leiser geworden. Das Infotainment-System kann Apple CarPlay und Android Auto.

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Motorisch beschränkt sich das Angebot auf einen 1.5-Skyactiv-Benziner mit wahlweise 75 oder 90 PS. Die bisherige 115-PS-Version entfällt. Aber: Beide Versionen sind mit einem Mild-Hybrid-System kombiniert, das die Bremsenergie speichert und beim Beschleunigen und bei Gangwechseln wieder an das System abgibt. Damit ist der Fünftürer auch spritsparender unterwegs. Für die Kraftübertragung ist jetzt ein 6-Gang-Schaltgetriebe zuständig, dessen Gänge manuell sortiert werden. Automatik ist kein Thema.

Auf ersten Testrunden hat sich der kleine Japaner souverän geschlagen. Die Fahrdynamik hat deutlich zugelegt, die quirligen Triebwerke sorgen für flottes Vorankommen. Und auch der Wohlfühlfaktor an Bord konnte mit einem guten Schuss Premium-Ambiente noch gesteigert werden.

Der überarbeitete Mazda2 steht ab sofort bei den Händlern. Der Kunde kann aus den drei Ausstattungsversionen Life (ausschließlich mit 75 PS), Takumi und Takumi Plus (75 oder 90 PS) wählen. Preislich geht es bei 14.690 Euro los (Modell Life 75 PS), für das Topmodell Takumi Plus mit 90 PS sind 20.390 Euro über den Ladentisch zu reichen. Dann ist aber auch alles an Bord, was das Autofahrerherz begehrt und das Fahren sicherer und einfacher macht. Lediglich für das Navisystem (ab Takumi) und Metallicfarben sind Aufpreise zu berappen.


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