Haie verlieren 2:4 gegen Villach: Im zweistelligen Bereich gestrandet

Die Haie können nicht mehr gewinnen: Das 2:4 gegen Villach war die zehnte Niederlage in Serie.

War in dieser Szene beim Treffer zum 0:1 durch Kevin Schmidt machtlos - Haie-Keeper Scott Darling streckte sich gegen Villach letztlich vergeblich.
© Amir Beganovic

Von Alex Gruber

Innsbruck – Im letzten Heimspiel des Grunddurchgangs wollten die Haie ohne US-Neuzugang Luc Snuggerud und drei Verletzte (Cuma, Sedivy, Pedevilla) noch einmal ein Zeichen setzen. Das Match gegen Villach wirkte – obwohl die Kärntner beim Anpfiff noch um den direkten Einzug ins Play-off kämpften – zu Beginn aber eher wie ein Langweiler. Nach einer ersten VSV-Chance durch Pöyhönen (7.) klopften die Haie nennenswert durch Christof Kromp und Caleb Herbert (8.) an. Bei einer 3:5-Unterlegenheit gegen Ende des ersten Drittels brachten die Hausherren zwar wieder schadlos einen vierten Mann aufs Eis, dann schlug es im Powerplay aber dennoch hinter HCI-Goalie Scott Darling zum 0:1 (20.) ein.

Abschnitt zwei begann mit dem Ausgleich durch Miha Zajc (1:1/22.). Und der zehnte Saisontreffer von Herbert ließ die Fans über die 2:1-Führung (30.) jubeln. Tyler Spurgeon, Joel Broda und Daniel Wachter (Querlatte) hatten das 3:1 am Schläger. Stattdessen kassierten die Innsbrucker gegen Ende des Mitteldrittels in einer schwachen Partie das 2:2.

Im letzten Drittel waren die Haie am Drücker. Kapitän Spurgeon ließ nach Broda-Zuspiel einen Hochkaräter (50.) aus. Wenig später musste mit Daniel Wachter wie so oft in dieser Saison ein HCI-Crack vorzeitig verletzt vom Eis. Und dann landete zu allem Überdruss ein Handgelenksschuss von Pöyhönen zum 2:3 (53.) im Netz. Das Highlight des Spiels setzte VSV-Goalie Maxwell mit einem hohen Schlenzer übers ganze Eis ins leere Haie-Tor zum 2:4.

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