Brenner-Zulauf lässt Bayern vorerst noch Jahre kalt

Staatsregierung sieht noch keine Notwendigkeit für Neubau. Für FPÖ-Chef Abwerzger hat sich LH Platter am bayerischen Löwen die Zähne ausgebissen.

32 Kilometer Haupttunnel wurden schon ausgebrochen, bei den notwendigen Zulaufstrecken in Bayern blickt Tirol aber in die Röhre.
© Thomas Böhm

Von Peter Nindler

Innsbruck, München –Ende 2028 soll der 55 Kilometer lange Brennerbasistunnel in Betrieb gehen, nördlich und südlich droht jedoch ein Nadelöhr. Südlich des Brenners sind die Planungen für den Abschnitt zwischen Waidbruck und Franzensfeste voll im Gang, in Bayern hat man sich noch nicht einmal auf eine Trasse im Inntal geeinigt. Nicht nur in Tirol werden deshalb die Verzögerungen kritisiert, auch die Europäische Union macht Druck. Ihr sitzt der Europäische Rechnungshof im Genick, er warnt bereits vor einem Fiasko.

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