1:3 bei den Vienna Capitals: Rote Laterne blieb den Haien erspart

Die arg dezimierten Haie beendeten den Grunddurchgang in der Erste Bank Eishockeyliga am Sonntag mit einem 1:3 bei den Vienna Capitals.

Die ersatzgeschwächten Haie mit Fabian Nußbaumer (r.) stemmten sich den Caps entgegen.
© gepa

Von Alex Gruber

Innsbruck –Den Haien fehlte bei den Caps am Sonntag ein halbes Dutzend an Spielern: Für Ondrej Sedivy (Schulter), Daniel Wachter (Kreuzbandriss) und Flo Pedevilla (Bizepssehne) ist die Saison schon beendet, am Sonntag gesellten sich noch Jan Lattner (Diagnose offen), Tyler Cuma (Prellung) und Neuzugang Luc Snuggerud (noch keine Spielerlaubnis) hinzu.

Mit drei Linien und nur 15 Feldspielern, darunter einige Youngsters (Nußbaumer, Ludin, Kuprian ...), ging es um Schadensbegrenzung. Dabei gingen die Tiroler nach einem feinen Angriffszug sogar durch Kapitän Tyler Spurgeon mit 1:0 in Front, es war der 100. Offensivtreffer in dieser Saison. Mit Fortdauer der Partie (37:16-Schüsse für Wien) ging’s aber vornehmlich in eine Richtung.

„Ich bin stolz, wie die Mannschaft heute gefightet hat“, lobte Innsbrucks Headcoach Rob Pallin.

Weil die Graz 99ers das Match gegen Dornbirn noch drehten und somit die Top five wie direkte Qualifikation fürs Play-off nach dem Grunddurchgang lösten, blieb den Innsbruckern zumindest die Rote Laterne erspart. Nach elf Niederlagen in Serie und bei all den Verletzungssorgen halten sich die Hoffnungen, in den verbleibenden zehn Spielen der Qualifikationsrunde doch noch ein Play-off-Ticket zu lösen, mehr als nur in Grenzen. „Ich glaube an diese Gruppe. Jetzt startet eine Zehn-Spiele-Saison“, will Pallin die Flinte noch lange nicht ins Korn werfen.

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Das erste Match in der Quali-Runde wird die Haie am Freitag nach Linz führen. Villach startet in der unteren Hälfte in der Pole-Position mit 8 Bonuspunkten vor Linz (6), Zojmo (4), Fehervar (2), den Haien (1) und Dornbirn (0).

Detail am Rande: An den letzten Meistertitel einer Tiroler Eishockey-Truppe wurde man an diesem Wochenende abseits der EBEL-Bühne auch erinnert, den holten der Gösser EV Innsbruck 1989 mit einem denkwürdigen 6:2-Sieg in Villach und Spielern wie Stankiewcz, Lavallee oder Lindner. Bei der 60er-Feier vom damaligen Trainer Oskar „Ossi“ Praxmarer wurde diesen Samstag auch darauf das Glaserl gehoben.

Erste Bank Eishockey Liga

Vienna – HC IBK 3:1 (2:1, 0:0, 1:0).

Tore: Kittinger (15.), Zalewski (18.), Rotter (47./PP) bzw. Spurgeon (11.).

Weiters:

Graz – Dornbirn 5:3 (0:1, 1:1, 4:1)

Bozen – Znojmo 5:0 (4:0, 0:0, 1:0)

Linz – KAC 3:0 (1:0, 2:0, 0:0)

Salzburg – Villach 1:2 n.P. (0:0, 0:0, 1:1, 0:0, 0:1).

Start der Quali-Runde: Linz – HC Innsbruck (Freitag); erstes Haie-Heimspiel am Sonntag.


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