Arzl und Wenns sind sich bei ihrer „Scheidung“ einig

Das gemeinsame Gewerbegebiet war nie eine „Liebesheirat“. Für den Ausstieg der Gemeinde Wenns fehlt nur noch das Okay des Landes.

Die Einnahmen aus dem gemeinsamen Gewerbegebiet sollen künftig nur noch Arzl zustehen. Wenns zeigt sich mit einer Abschlagszahlung einverstanden – es fehlt noch der Sanctus zur Scheidung aus Innsbruck.
© Paschinger

Von Alexander Paschinger

Arzl, Wenns –Die Beschlüsse sind nicht das, worauf man in Arzl und Wenns besonders stolz ist: Es geht darum, dass sich die beiden Gemeinden im vorderen Pitztal auf die Auflösung des gemeinsamen Gewerbegebietes geeinigt haben. In der dritten Baustufe hätte nämlich Wenns endgültig in dieses gemeinsame Gewerbegebiet einsteigen sollen – aufgrund einer Vereinbarung, die vor mehr als zwölf Jahren der Gemeinde Arzl seitens der Landespolitik aufgedrängt worden war. Nun haben sich die Verhandlungsteams von Arzl und Wenns auf eine „Scheidung“ geeinigt: Wenns soll ausgezahlt werden, Arzl will sein Gewerbegebiet künftig allein nutzen. Was noch fehlt, betonen die beiden Bürgermeister, das sei die Absegnung der Trennung durch die Raumordnungsabteilung des Landes unter LR Johannes Tratte­r.

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