Josef Burger wird freiwilliges Mitglied bei Kitzbühel Tourismus

Auch nach seiner Pensionierung Ende März wird Josef Burger weiter als Aufsichtsratsvorsitzender bei Kitzbühel Tourismus tätig sein.

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Von Harald Angerer

Kitzbühel – Zukunftsträchtige Entscheidungen standen bei der jüngsten Sitzung des Aufsichtsrates von Kitzbühel Tourismus auf dem Programm. Nicht nur der Wechsel im Vorstand mit Franz Gredler als neuem Stellvertreter, die TT berichtete: Es stand auch die Zukunft des Aufsichtsratsvorsitzenden Josef Burger auf der Tagesordnung. Burger geht mit 31. März des Jahres als Vorstandsvorsitzender der Bergbahn Kitzbühel in Pensio­n. Als Funktionsträger beim Tourismusverband muss er aber eine Verbandsmitgliedschaft haben.

„Da ich mit meinem Ausscheiden aus der Bergbahn AG Kitzbühel mit 31.03. 2020 kein vertretungsbefugtes Organ der Bergbahn AG Kitzbühel mehr bin, verliere ich den Status der Pflichtmitgliedschaft“, schildert Burger. Um dieses Problem zu lösen, bedarf es einer freiwilligen Mitgliedschaft beim Tourismusverband. Über eine solche musste nun der TVB-Aufsichtsrat am Mittwoch entscheiden. Sie wurde Burger einstimmig erteilt. „Es ist wichtig, die Kontinuität beizubehalten“, sagt Burger. Ein­e solche freiwillige Mitgliedschaft sei nicht alltäglich. „Das war anlassbezogen. Es gibt aber keine Begehrlichkeit auf eine Wiederholung. Nach der Wahl sollen neue Personen übernehmen“, betont Burger. Diese freiwillig­e Mitgliedschaft könne von ihm und dem Aufsichtsrat jederzeit beendet werden.

Die Geschäftsführung der Bergbahn Kitzbühel ist somit nicht mehr im Aufsichtsrat des Kitzbüheler Tourismusverbandes vertreten. Lediglich Bürgermeister Klaus Winkler, der ja auch Aufsichtsratsvorsitzender der Bergbahn ist, sitzt in dem Gremium. „Ich sehe da aktuell kein Problem. Langfristig wird man sich aber sicher Gedanken machen müssen“, sagt Winkler. Es habe immer eine sehr gut­e Zusammenarbeit zwischen Bergbahn und Tourismusverband gegeben, diese gelte es weiterzuführen.

„Es ist nur logisch, dass der Aufsichtsichtsratsvorsitzende, der uns nun über sieben Jahre begleitet hat, die Periode auch zu Ende führt. Das ist aus jeder Perspektive zu begrüßen“, erklärt TVB-Präsidentin Signe Reisch. Wie die weitere Zusammenarbeit mit der Bergbahn-Geschäftsführung aussehen wird, ist offen. „Bis 31. März ist noch Josef Burger Vorstandsvorsitzender der Bergbahn, dann wird man sich mit der neuen Führung zusammensetzen“, sagt Reisch. Bisher habe es noch keine Gespräche dazu gegeben, „das liegt aber nicht an uns“, betont Reisch.


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