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LUA und Ötztal Tourismus „matchen“ sich vor Gericht

Der Ötztal Radweg soll asphaltiert werden. Nicht jedoch im Bereich des „Tumpner Gstoags“, wenn es nach dem Umweltanwalt geht.

Neben dem Habicher Seebach verläuft schon jetzt ein Teilstück des Ötztal Radweges, welchen der Ötztal Tourismus nun asphaltieren will. Die Umweltanwaltschaft sieht dafür keine Notwendigkeit.
© Reischer/LUA

Von Thomas Parth

Ötztal, Tumpen – Am Tisch des Landesverwaltungsgerichtes liegt ein gültiger Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Imst inklusive einer Beschwerde des Landesumweltanwaltes. „Wir haben grundsätzlich Verständnis für den Ausbau eines Radweges durch das Ötztal, auch abseits der öffentlichen Straßen“, beteuert der Tiroler Landesumweltanwalt (LUA) Johannes Kostenzer auf Anfrage der TT. Über den Erholungswert und darüber, wie der Radweg landschaftlich wirkt, bestehe in weiten Teilen auch Einigkeit mit dem Projektwerber Ötztal Tourismus, so ­Kostenzer: „Wir hatten auch Kontakt mir dem Ötztal Tourismus. Eine Einigung war im vorliegenden Fall jedoch nicht möglich.“

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