Vor Gnadenwald-Bescheid, WM-Kosten unter der Lupe

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Die WM in Seefeld war ein voller Erfolg, über die Mehrkosten wird noch diskutiert.
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In der Vorwoche hat das Landesverwaltungsgericht das Land bzw. die zuständigen Umweltreferenten LHStv. Ingrid Felipe (Grüne) aufgefordert, den Naturverträglichkeitsbescheid zur Widmung von 3800 m² Bauland im Natura-2000-Gebiet Karwendel in Gnadenwald zu erlassen. Die Naturverträglichkeitsprüfung ist positiv, raumordnerisch sorgt die Widmung jedoch für Kopfschütteln. Schließlich verfügt Gnadenwald über 7,8 Hektar Baulandreserven.

Nächste Woche wird der Bescheid ergehen, intern soll es im Land jedoch eine intensive Debatte geben. Schließlich hebelt hier die örtliche die überörtliche Raumordnung aus. Spannend wird es beim Bebauungsplan, hier spielt der Naturschutz nämlich wieder eine Rolle.

Gestern besuchte Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler (Grüne) das Nordic Triple der Nordischen Kombinierer in Seefeld. Dort erwartete ihn eine noch nicht gelöste finanzielle Baustelle: die Mehrkosten von 2,7 Millionen nach der Nordischen Ski-WM 2019. Nach einem Treffen mit Sportreferent LHStv. Josef Geisler (VP) vereinbarte man in den nächsten Wochen eine abschließende Prüfung auf Expertenebene zwischen Bund und Land.

Kritik an der Geschäftsführerin des Roten Kreuzes Innsbruck und ÖVP-Nationalrätin Alexandra Tanda übt FP-NR Gerald Hauser. „Tanda bricht die Grundsätze des Roten Kreuzes mit Unparteilichkeit und Unabhängigkeit und führt die Funktion eines Nationalrats ad absurdum.“ Tanda wollte vorerst ihr Mandat ausschließlich in der Freizeit ausüben, reduzierte in der Vorwoche ihre Tätigkeit beim Roten Kreuz aber um zehn Stunden. (pn)


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