Dornauer künftig gemeinsam statt einsam

Tirols SPÖ-Chef Georg Dornauer will heuer eher teamorientierter arbeiten. Sichtbar soll das am Parteihaus werden, wo sein Konterfei durch den Slogan „Alle kommen mit“ ersetzt wird.

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© Thomas Boehm / TT

Tirols SPÖ-Chef Georg Dornauer will heuer eher teamorientierter arbeiten. Sichtbar soll das am Parteihaus werden, wo sein Konterfei durch den Slogan „Alle kommen mit“ ersetzt wird. „Denn im Vorjahr sind durch Aktionen meinerseits Fehler passiert, wodurch ich auch der Bewegung geschadet habe“, meinte er. Für Tirol forderte Dornauer einen kulturellen Wandel. Vor allem benötige es mehr Anstrengungen, dass Wohnen leistbarer werde. Außerdem seien die Belastungsgrenzen beim Verkehr längst erreicht. „Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität sollten wieder gelebt und von der SPÖ eingefordert werden. Wolle die Sozialdemokratie wieder erfolgreich sein, „müssen wir die Vordenker und Vorreiter für diese Veränderung und diesen kulturellen Wandel sein“, skizzierte der Tiroler SPÖ-Vorsitzende die Mission 2020.

Kritik übte Dornauer an ÖVP-Neo-Abgeordneter Alexandra Tanda, weil sie ihren Job als Geschäftsführerin beim Roten Kreuz in Innsbruck lediglich um zehn Stunden reduziert. „Das ist ein Affront gegenüber der Politik und zeigt, wie von den Türkisen Politik gemacht wird.“

Die Kritik der Opposition an der Aktenvorlage für den Untersuchungsausschuss zur Flüchtlingsgesellschaft Tiroler Soziale Dienste bezeichnet der stellvertretende ÖVP-Klubchef Hermann Kuenz als Wehklagen. „Wir haben stets darauf hingewiesen, dass der U-Ausschuss das falsche Kontrollinstrument ist. Besser wäre eine Rechnungshofprüfung gewesen.“ (pn)

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