Mégane-Facelift bringt Hybrid von Renault

Renault modernisiert umfassend seinen erfolgreichen Kompaktwagen.

Ab Werk rollt der erneuerte Mégane im zweiten Halbjahr mit Voll-LED-Scheinwerfern vom Band.
© Werk

Wien – Es ist unübersehbar geworden: Der VW-Konzern rüstet für die große kompakte Neuheitenflut im ersten Halbjahr 2020, angekündigt sind die neuen Generationen des VW Golf, des Škoda Octavia, des Seat Leon und des Audi A3; alle basieren auf dem VW-Konzern-übergreifend verwendeten modularen Querbaukasten (MQB) Evo. Auf die Modernisierung, insbesondere Digitalisierung, reagiert nun auch einer der Hauptrivalen der Wolfsburger, nämlich Renault.

Zwar steht bei der aktuell angebotenen Mégane-Baureihe kein Modellwechsel an – aber ein äußerst umfassendes Facelift, das im Sommer dieses Jahres wirksam werden soll. Eines der vielen angekündigten Highlights der Franzosen ist das neue Antriebsportfolio – denn hier will Renault erstmals einen kompakten Plug-in-Hybrid ins Rennen werfen. Zwei Elektromotoren und ein 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner treiben gemeinsam den E-Tech-Plug-in an (vorgesehen für den Kombi Grandtour, später auch für die Schräghecklimousine), bis zu 50 Kilometer rein elektrische Reichweite sind dank der Verwendung eines 9,8-kWh-Akkus möglich.

Mag die Hybridisierung die ganz große Überraschung im erneuerten Mégane darstellen, so kann der Kompaktwagen auch abseits des Antriebs mit relevanten Neuerungen das Rampenlicht betreten: Ab Werk werden Voll-LED-Scheinwerfer die dunkle Umgebung ausleuchten, im Innenraum kann ein volldigitales Instrumentarium und ein großzügig geschnittener Touchscreen die Mégane-Passagiere erfreuen. Für mehr Nutzerfreundlichkeit spricht das Infotainmentsystem Easy Link, für mehr Sicherheit eine ganze Armada von modernen Fahrerassistenzsystemen.

Vom bevorstehenden Mégane-Facelift profitiert im Übrigen zusätzlich die sportliche R.S.-Ausführung – diese wird mit der Überarbeitung serienmäßig von einem 300 PS starken 1,8-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner zu Höchstleistungen motiviert. Zwischen 400 und 420 Nm maximales Drehmoment stehen parat. (hösch)

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