Brigitte Fürle verlässt Festspielhaus St. Pölten 2022

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Brigitte Fürle wird das Festspielhaus St. Pölten verlassen und ab Juni 2022 nicht mehr als künstlerische Leiterin fungieren. Die Spitzenfunktion in der niederösterreichischen Landeshauptstadt hat die 60-Jährige am Freitag in einer Aussendung als ihre „bisher größte Herausforderung“ bezeichnet. Fürle ist seit der Spielzeit 2013/14 im Amt.

„Nach insgesamt neun von mir gestalteten Programm-Saisonen endet mein Vertrag als künstlerische Leiterin mit dem 25-jährigen Jubiläum des Festspielhaus St. Pölten und dem Abschluss der Spielzeit 2021/2022“, betonte die gebürtige Wienerin. Eine Verlängerung des Engagements strebe sie nicht an.

Nach Stationen bei den Festwochen in der Bundeshauptstadt und bei den Berliner Festspielen sei der Gang ans Festspielhaus St. Pölten 2013 nicht zuletzt eine Heimkehr gewesen - nach 14 beruflichen Jahren im Ausland. „Meine Arbeit für das Festspielhaus als Mehrspartenbetrieb, als Residenz des Tonkünstler-Orchesters und als angesehenes europäisches Tanzhaus hat mich ungemein bereichert“, blickte die 60-Jährige unter anderem auf die Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern wie Sylvie Guillem oder Barrie Kosky zurück.

Das Festspielhaus und die laufende Saison seien in Höchstform, hob Fürle hervor und verwies etwa auf die am 14. Februar stattfindende internationale Premiere der Neubearbeitung von Lloyd Newsons „Enter Achilles“. Zudem würden nun die Vorbereitungen „für ein garantiert fulminantes Abschieds- und Jubiläumsprogramm 2021/22“ beginnen. Zur weiteren Vorgangsweise hinsichtlich der Bestellung einer neuen künstlerischen Leitung ab Juni 2022 kündigte das Festspielhaus eine gesonderte Information in den kommenden Wochen an.

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