Wegen Lärm: Einbremsen auf der Umfahrung Imst gefordert

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Auf den 80-km/h-Abschnitten der Umfahrung Imst soll die Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h reduziert werden.
© Paschinger

Imst – „Aus verkehrstechnischer Sicht ist eine Temporeduktion auf der Umfahrung nicht notwendig“, sagt der stellvertretende Bezirkshauptmann und Leiter des Verkehrsreferates, Andreas Nagele, gegenüber der TT. Der Antrag für eine lärmtechnische Überprüfung liegt ihm noch nicht vor. „Der ist aber schon an die Behörde übermittelt worden“, erklärt der Imster Stadtchef Stefan Weirather. Er hofft auf eine baldige und vor allem positive Erledigung: Es geht darum, das Tempo auf der Umfahrung Imst allgemein von 80 auf 60 km/h zu reduzieren.

Seit vielen Jahren, erklärt der Obmann des Imster Umweltausschusses, GR Norbert Praxmarer, regen Anrainer eine Verbesserung der Lärmsituation durch eine Tempobremse an. Im Zuge des Neubaus der Fußgängerbrücke im Vorjahr wurde die Verbesserung der Situation durch die Geschwindigkeitsbeschränkung während der Bauphase einmal mehr deutlich. Daneben gilt für Praxmarer aber auch das Sicherheitsargument aufgrund mehrerer Ein- und Ausfahrten sowie der Feuerwehr.

„Sicherheit, Breite und Einsehbarkeit waren für unseren Sachverständigen keine Gründe für ein weiteres Tempolimit“, so Nagele. Hier wurde die Behörde im Zuge erster Berichterstattungen über das Ansinnen der Stadt selbst aktiv. Bleibt noch die Lärmfrage. Dieser Antrag wurde aufgrund personeller Schwierigkeiten in der Stadtpolizei erst vor zwei Wochen an die Straßenverwaltung übermittelt. Auf eine rasche und positive Erledigung hoffen nun Weirather und Praxmarer gleichermaßen. (pascal)


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