VIP-Zelt im Streif-Ziel eingestürzt, Bahnstrecke musste gesperrt werden

Das Hahnenkamm-VIP-Zelt in Kitzbühel ist am Freitag gegen Mittag eingebrochen. Verletzte gibt es keine, Feuerwehrkommandant Schmidinger spricht von großem Glück.

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Ein Teil der Zeltkonstruktion knickte bei den Abbauarbeiten ein.
© Angerer Harald

Von Harald Angerer

Kitzbühel –„Das ging alles unglaublich schnell“, schildert Rasmushof-Wirtin und Kitzbühels TVB-Präsidentin Signe Reisch. Sie war Augenzeugin, als heute Mittag das VIP-Zelt im Zielgelände des Hahnenkammrennens zusammenbrach. Dass dabei niemand verletzt wurde, ist ein kleines Wunder. „Die Männer waren alle gerade bei uns zum Mittagessen“, erzählt Reisch. Auch Kitzbühels Feuerwehrkommandant Alois Schmidinger spricht von großem Glück. Er konnte mit seinen Männern schon bald wieder abrücken. „Es ist alles abgesichert, mehr können wir nicht tun“, erklärt er gegenüber der Tiroler Tageszeitung.

Nachdem sich die Zeltkonstruktion sehr nahe an den Geleisen der ÖBB befindet wurde eine Sperre des Zugverkehrs angeordnet. Diese konnte um 16 Uhr aufgehoben werden.
© Stadtfeuerwehr Kitzbühel

„Bei den Abbauarbeiten des Kitz-Race-Clubs im Zielgelände der Streif kam es heute zu einem technischen Zwischenfall. Dabei knickte ein Teil der Zeltkonstruktion ein. Glücklicherweise kam bei diesem Vorfall niemand zu Schaden. Experten sind vor Ort um die Situation zu begutachten und die weitere Vorgehensweise bei den Abbauarbeiten zu koordinieren“, heißt es zu dem Vorfall von Seiten des Veranstalters WWP.

Auswirkungen hatte der Einsturz auch auf die ÖBB. Die Bahnstrecke führt direkt neben dem Eventgelände vorbei und musste bis 16 Uhr gesperrt werden. „Wir haben in der Zeit einen Schienenersatzverkehr zwischen Kitzbühel und Kirchberg eingerichtet und die Fernverkehrszüge zum Teil umgeleitet“, erklärte Pressesprecher Christoph Gasser-Mair.

© Stadtfeuerwehr Kitzbühel

Die Schadenshöhe kann laut WWP derzeit noch nicht beziffert werden. Im Einsatz standen die Stadtfeuerwehr Kitzbühel mit 28 Mann und 5 Einsatzfahrzeugen, das Rote Kreuz, der Notarzthubschrauber C4 sowie die Polizei Kitzbühel.

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