Spiel der (fast) letzten Chance für die Innsbrucker Haie

Nach der 3:6-Niederlage in Linz stehen die Haie heute (17.30 Uhr) im ersten Heimspiel der Qualifikationsrunde mit dem Rücken zur Wand. Es zählen nur drei Punkte.

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Von Alex Gruber

Innsbruck – „Hope is no strategy – Hoffnung ist keine Strategie“, hatte Innsbrucks Ex-Coach Danny Naud einmal diktiert. Dabei müssen sich die Haie im Kampf um einen der verbleibenden drei Play-off-Plätze in der Quali-Runde mittlerweile ein Stück weit ans Prinzip Hoffnung klammern.

Das Dutzend an Niederlagen war nach der Freitagspleite in Linz nämlich voll, der letzte Sieg datiert vom 26. 12. 2019 und nach Dornbirns 1:0-Penalty-Erfolg in Villach finden sich die Tiroler nach dem ersten Spiel in der Qualifikationsrunde am letzten Tabellenplatz wieder. All diese Zahlen sprechen gegen die Haie.

Villach und Linz (je neun Punkte) scheinen vorerst außer Reichweite, auf Znojmo (heute Gast in Dornbirn) fehlen freilich „nur“ vier Punkte. Der Rückstand auf Rang drei darf vor der Länderspielpause in der kommenden Woche heute auf keinen Fall anwachsen.

„Wir haben in Linz vier Gegentreffer frontal vor unserem Tor kassiert. Da müssen wir härter sein“, mahnt Headcoach Rob Pallin zum x-ten Mal in dieser verletzungsreichen und „verseuchten“ Saison ein. Noch bietet der Modus alle Chancen, das heutige Match ist aber ein Spiel der (fast) letzten Chance. Denn bei einer Niederlage würde es tatsächlich dreizehn schlagen und ob die Haie mitsamt ihren leidensfähigen Fans dann noch einmal aufstehen können, steht in den Sternen.

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Die Hoffnung auf einen Heimsieg trägt den Namen von Jan Lattner. Der tschechische „Krieger“ kehrt nach einer Viruserkrankung zurück. „Wir brauchen jeden Mann“, weiß Pallin.


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