5:3 gegen Villach: Hurra, die Haie leben noch

Kurz vor der Länderspielpause gab es für den HC Innsbruck endlich wieder Grund zur Freude: Die Pallin-Truppe bezwang Villach mit 5:3 (1:0, 3:1, 1:2).

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Endlich wieder Haie-Jubel: Der starke Mike Boivin (Bild unten rechts) empfing die Kollegen ebenso zum Feiern wie Caleb Herbert.
© Amir Beganovic

Von Tobias Waidhofer

Innsbruck –Mit ein bisschen Bangen hat der HC Innsbruck am Sonntag die zwölf Spiele andauernde Negativserie durch einen 5:3-Sieg gegen Villach durchbrochen. „Es war ein hartes Spiel, wir haben physisch gut dagegengehalten. Ich bin stolz auf meine Jungs“, schwärmte auch Coach Rob Pallin.

Aber von Anfang an: Es war das beste Drittel seit langer Zeit, das die Haie am Sonntag gegen Villach gleich zu Beginn vor 1500 Zuschauern aufs Eis brachten. Die 1:0-Führung war deshalb auch hochverdient: Mike Boivin hatte den Bann gebrochen (7. Minute). Und die Innsbrucker hätten durchaus höher führen können: Vor allem John Lammers und Jesper Thörnberg (beide 12.) ließen das 2:0 liegen. Erst gegen Ende des ersten Spielabschnitts kamen die Villacher besser ins Match, fanden aber immer wieder ihren Meister in Haie-Keeper Scott Darling, der besonders gegen Bjorkstrand stark parierte (18.).

Innsbruck,AUSTRIA,02.FEB.20 - Eishockey - EBEL, HC Innsbruck vs VSV. Image shows Caleb Herbert (HCI) and Luc James Snuggerud (HCI).Photo: Amir Beganovic
© BAGNG

Der zweite Abschnitt startete dann ideal für die Haie, weil Lammers die Scheibe im Powerplay nach einem Boivin-Abschluss irgendwie über die Linie stocherte (21.). Es war der 85. Treffer des Kanadiers, nur Heimo Lindner (125) hat in der HCI-Historie mehr. Beim 3:0 profitierte Caleb Herbert von einem Patzer des Villach-Keepers Maxwell (29.). Den Kärntner Gästen fiel indes wenig ein. Das 4:0 in der 36. Minute – nach einem Thörnberg-Schuss sprang die Scheibe von Boivins Schlittschuh ins Netz – passte ins Bild. Doch das 4:1 ließ die Kärntner hoffen.

Und weil der VSV gleich zu Beginn des Schlussabschnitts den zweiten Treffer erzielte, stellte sich eine Frage: Wie steht es um die Nerven der Haie? Denn die waren nach dem dritten Villacher Treffer durch Schlacher (45.) zum Zerreißen angespannt. Nun war in der Tiwag Arena das große Zittern angesagt. Doch das beendete Joel Broda mit dem dritten Powerplay-Treffer des Abends (54.).

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Ergebnisse

EBEL, Platzierungsrunde

Graz – Salzburg 2:3 n. V. (1:0, 1:1, 0:1/0:1).

KAC – Vienna 3:2 (0:1, 1:1, 2:0)

EBEL, Qualifikationsrunde

HCI – Villach 5:3 (1:0, 3:1, 1:2). Tore: Boivin (7., 36.), Lammers (21./PP), Herbert (29./PP), Broda (54./PP) bzw. Pollastrone (40., 41.), Schlacher (45.).

Dornbirn – Znojmo 2:1 n. V. (1:0, 0:1, 0:0/1:0). Tore: Fröwis (9.), Vainonen (63.) bzw. McRae (36., PP).

Fehervar – Linz 3:1 (0:0, 2:0 1:1).
Tore: sadjsahdjhsadjhsadjhsajdhsajdhsajhd


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