SP will gezieltes Raumordnungsprogramm für Sozialbau

  • Artikel
  • Diskussion
SP-Wohnsprecherin Elisabeth Blanik.
© Thomas Boehm / TT

Innsbruck –Mit einem dringlichen Appell an die schwarz-grüne Regierung haben in der vergangenen Woche die gemeinnützigen Bauträger Tirols aufhorchen lassen. Wie berichtet, fordern sie die Koalition auf, nicht nur das angekündigte Interessentenmodell im Grundverkehr anzugehen, sondern zur Mobilisierung des bestehenden Baulandes notfalls auch nicht vor einem Eingriff ins Eigentum zurückzuschrecken.

SP-Wohnsprecherin Elisabeth Blanik fordert nun ein gezieltes Raumordnungsprogramm für den sozialen Wohnbau analog zu jenen für landwirtschaftliche Vorsorgeflächen ein: „Wenn wir den Kollaps des Tiroler Wohnungsmarktes verhindern wollen, braucht es echte Ansagen und nicht nur kosmetische Eingriffe wie die Regulierungen von Freizeitwohnsitzen und Airbnb.“ Dazu gehört für Blanik eine strikte Bebauungspflicht auch für den Baulandüberhang. Als letzte Konsequenz dürfe man hier nicht vor Zwangsversteigerungen zurückschrecken, so die Landtagsabgeordnete.

Unterstützung für die Anliegen der Gemeinnützigen signalisiert auch Grünen-Landtagsabgeorderter Michael Mingler: „Mit dem Interessentenmodell könnten wir sicherstellen, dass Grund und Boden nicht länger für Spekulation verwendet wird.“ (mami)

10x Wanderausrüstung zu gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.


Kommentieren


Schlagworte