Leitartikel zum Transit-Eklat: EU bleibt ein fossiler Dinosaurier

Die neue EU-Verkehrskommissarin muss sich nicht wundern, wenn wieder einmal die Brennerachse blockiert wird. Valean vertritt eine Verkehrspolitik aus der Steinzeit und schwächt den groß angekündigten „grünen Deal“ der EU-Kommission.

Adina Vălean Valean, die neue EU-Kommissarin für Verkehr.
© Thomas Böhm

Von Peter Nindler

Die Erwartungshaltung vor dem politischen Schnellsiedekurs mit der neuen EU-Verkehrskommissarin in Innsbruck war ohnehin niedrig. Doch Adina Valean hat Tirols jahrzehntelange Bemühungen um eine Transitentlastung in die verkehrspolitische Steinzeit zurückgeworfen. Was ist mit dem von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen groß angekündigten „grünen Deal“ für die Klimawende? Alles Schall und Rauch. Er verpufft mit dem Schadstoffausstoss von 2,5 Millionen Transit-Lkw auf der Brennerachse. Der (Schwer-)Verkehr als größter Klimasünder soll offenbar von den ambitionierten Klimazielen ausgenommen werden. Oder anders gesagt: Europas Transitlobby verteidigt gnadenlos ihr Oberwasser.

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