Baustellen der Königsklasse

520 Tonnen Eisen, 5000 Kubikmeter Beton, ein halbes Jahr Zeit: Eine Baustelle zu leiten, bedarf guter Nerven. Besonders, wenn in nur einem Sommer ganze Hotels errichtet werden. Die Hoteliers Franz Dengg und Georg Lenk können diesbezüglich einige Anekdoten erzählen.

Eine Tafel mit 14 Stühlen trennt Restaurant- von Barbereich und Foyer.
© Thomas Boehm / TT

Das Wort „Anker“ verbinden viele mit angenehmen Erinnerungen an Boote, die bei Sonnenschein sanft auf Wellen dümpeln. Hört Georg Lenk den Begriff, weicht ein wenig Farbe aus dem Gesicht des Hoteliers: „Anker? Mein Gott. Das erinnert mich an Juni 2019. An Matsch, Regen, Stress und die 16 Meter hohe Stützmauer auf unserer Baustelle.“ Schon zu Beginn der Arbeiten am Hotel „Die Alpbacherin“ nagte das Projekt an Lenks Nerven: „Weil die geplanten neun Meter langen Stahl-Anker die Mauer auf dem feuchten Untergrund nicht zur Genüge fixierten, mussten wir 18-Meter-Anker einziehen.“

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