Fotografien von Karl Larcher in Stams zu sehen

Am 14. Februar wird um 19 Uhr im Foyer des Gemeindeamtes in Stams eine besonders sehenswerte Ausstellung eröffnet.

Ein „Schwarz-Weiß-Selfie“ von Karl Larcher ist ebenso zu sehen wie ein Foto seiner Reiterstatue.
© Larcher

Stams –Am 14. Februar wird um 19 Uhr im Foyer des Gemeindeamtes in Stams eine besonders sehenswerte Ausstellung eröffnet.

Karl Larcher
© Larcher

Der akademische Bildhauer Karl Larcher aus Stams hatte in den 1930er-Jahren neben seiner Bildhauertätigkeit auch seine große Liebe für die Fotografie entdeckt. In seinem Nachlass fanden sich an die 800 Glasplatten, belichtet mit Landschaften, Gebäuden, selbst geschaffenen Kunstwerken sowie mit unzähligen Porträt- und Familienaufnahmen. Der Großteil ist in unglaublich guter Qualität erhalten – was den künstlerischen Anspruch anbelangt und die Ausleuchtung, das Arrangement der Personengruppen, die Motivauswahl und die Bildaussage betrifft. Diese Fotos befinden sich im Nachlass bei Karl Larchers Neffen. Hansjörg Haßlwanter aus Tannrain hat an die 700 Bilder digitalisiert und zeigt nun eine (kleine) Auswahl in einer öffentlichen Ausstellung. „Viele Stamser werden dabei nicht nur ihre Vorfahren wiedererkennen, auch die Motivauswahl, die Mode der damaligen Zeit sind beeindruckend“, attestiert der Leiter der Chronistenbibliothek Oberland, Helmut Hörmann, welcher bei der Organisation der Ausstellung und der Bildauswahl unterstützte.

1936 schuf Larcher etwa eine hölzerne Reiterstatue von Meinhard II., welche bis 1995 den Giebel des Stiftes Stams zierte und dann durch eine Alureplik ersetzt wurde. (top)


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