Ein Ja mit Bauchweh zur Baustelle für den ÖBB-Tunnel in Angath und Kundl

Die ÖBB teilen die Mega-Baustelle für den 12-Kilometer-Tunnel auf Angath und Kundl auf. Verkehrsbelastung und Aufschüttungen bleiben gleich.

Zwischen Autobahn und Ortschaft wird die Großbaustelle der ÖBB eingerichtet.
© Otter

Von Wolfgang Otter

Angath, Kundl – Kaum ein Thema hat das Dorf in den vergangenen Jahren mehr bewegt als der Bau der Brenner-Nordzulaufstrecke. Nachdem man einen Tunnel von Kundl nach Niederbreitenbach erreicht hatte, kam für Angath eine Hiobsbotschaft: Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) benötigen eine acht Hektar große Baustelleneinrichtung, direkt am Dorf gelegen. Weiters würden mit dem Material aus dem Tunnel (bis zu zwei Millionen Kubikmeter) das nahe Schöfftal in Angerberg sowie das Ochsental aufgeschüttet. An die 500.000 Lkw-Fahrten drohen den Bewohnern. Es folgten Verhandlungen, abgeschirmt von der Öffentlichkeit. Am Donnerstagabend ging es nun im Angather Gemeinderat darum, das Resultat zu beschließen.

Kostenlos registrieren und weiterlesen

Dieser Exklusiv-Artikel ist nur für Nutzer verfügbar, die sich kostenlos auf tt.com registriert haben.

Jetzt kostenlos registrieren
Ich bin bereits registriert und möchte mich anmelden

Kommentieren


Schlagworte