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Ärzte-Mangel in Landeck: Akt der Solidarität nötig

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(Symbolbild)
© Trautmann

Landeck – „Es war ein sachlicher und konstruktiver Informationsaustausch“, fasste LR Bernhard Tilg gestern das Treffen von Österreichischer Gesundheitskasse (ÖGK) und Ärztekammer Tirol im Land­ecker Gemeinderat zusammen. Eingeladen hatte Stadtchef Wolfgang Jörg, Hintergrund sind die bislang erfolglosen Ausschreibungen der Ärztekammer für drei Kassenstellen (die TT berichtete).

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„Wir sind so verblieben, dass es ein breites, gemeinsames Anliegen von allen sein muss, die ärztliche Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen“, resümierte Tilg. „Bei der Bewerbung der offenen Stellen braucht es einen Schulterschluss von Ärztekammer, Kasse und Stadt Landeck.“ Letztere müsse sich als attraktiver Standort für die Bewerber präsentieren, so der Landesrat. Eine Sofortlösung sei für die Patienten des „Perjener Doktors“ nötig, der sich kürzlich in den Ruhestand verabschiedet hat. „Wenn diese Patienten ein Medikament brauchen, dann muss das jemand verschreiben“, zeigte Tilg auf. Für die ÖGK hob Landesstellenleiter Arno Melitopulos-Daum hervor: „Auch wir haben größtes Interesse an einer flächendeckenden Versorgung. Die Unterstützung und Zusammenarbeit mit den Kräften in der Region ist das Um und Auf. Es werden weitere vertiefende Gespräche stattfinden.“

Stadtchef Jörg will einen „großen runden Tisch“ im März veranstalten – mit Ärzten der Region und vom Spital, ÖGK sowie Ärztekammer. Zudem sollen betroffene Patienten ihre Sorgen und Probleme schildern. (hwe)

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