„Sinfonisches Blasorchester Tirol“ im Haus der Musik: Blasmusik-Höhepunkte

Mit neuem Konzertprogramm namens „Spotlights“ gastiert das „Sinfonische Blasorchester Tirol“ am 16. Feber im „Haus der Musik“.

Auswahlorchester der Spitzenklasse: Das „Sinfonische Blasorchester Tirol“ gastiert am 16. Februar im Haus der Musik.
© Kreativstadl

Von Hubert Trenkwalder

Innsbruck – Knapp vier Jahre ist es nun schon her, seit das Sinfonische Blasorchester Tirol aus der Taufe gehoben wurde. 15 Konzerte später hat sich das landesweite Auswahlorchester auch über Tirols Grenzen hinaus einen Namen gemacht und gehört heute zweifellos zu den führenden Blasorchestern in Österreich.

Den jüngsten Erfolg feierte das Orchester unter dem Dirigat von Bernhard Schlögl im November des letzten Jahres beim 1. Nationalen Blasorchesterwettbewerb der höchsten Spielklasse, bei dem man ganz knapp hinter dem ehemaligen Blasorchester-Weltmeister, dem SBO Ried, den 2. Platz belegen konnte.

Und nun geht es ins neue Jahr mit einem echten Highlight. Am 16 Februar gastiert das Orchester mit seinem Konzertprogramm „Spotlights“ im Innsbrucker Haus der Musik, übrigens gemeinsam mit Österreichs wohl bestem Saxophon-Ensemble, dem Ö1-Pasticcio-Preis-Gewinner Mobilis Saxophonquartett. Funky und richtig cool wird es also bei den mottogebenden Spotlights selbst, einer maßgeschneiderten Auftragskomposition von Thomas Doss für das Mobilis Saxophonquartett unter der Leitung von Michael Krenn, Dozent am Tiroler Landeskonservatorium und an der MUK Wien.

Zu hören ist an diesem Abend auch ein sehr spannendes Originalwerk des jungen Amerikaners Viet Cuon. Der Nachwuchsstar ließ sich bei der Entstehung seines Werkes von Texten aus Johann Wolfgang von Goethes „Faust“ inspirieren. Die beiden Untertitel „feudale Lichterburgen“ und „Lawine der Blicke“ ergeben in dem atemberaubenden Gesamtkonzept unter dem Titel „Klang und Rauch“ ein grandioses Hörerlebnis.

Programmatisch wird es dann bei „Avern“, wenn es musikalisch durch das „Tor zur Hölle“ geht und schlussendlich dann doch noch ein hoffnungsvolles Gebet erklingt. Der Spanier Saül Gómez Soler zeichnet in diesem Tongemälde das Leben rund um eine kleine Kirche in der spanischen Stadt Ontinyent nach. „Gänsehaut ist bei diesem Programm also vorprogrammiert, wir freuen uns unbändig darauf, so der musikalische Leiter Bernhard Schlögl im TT-Gespräch.

Tickets: www.haus-der-musik-innsbruck.at oder über info@sinfonisches-blasorchester.tirol


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