Altstadt-Baustelle: Kaufleute fordern Rücksichtnahme

Geschäftsschädigend und viel zu groß: Innsbrucks Innenstadtvereinsobmann Hudovernik wird für seine Baustelle in der Altstadt heftig kritisiert.

Die Baustelle für den Umbau des Hotels „Weißes Kreuz“ in der Altstadt dauert mindestens bis August.
© Vanessa Rachlé / TT

Von Denise Daum

Innsbruck – Thomas Hudovernik, seines Zeichens Obmann des Innenstadtvereins, hat vor rund drei Jahren das geschichtsträchtige Altstadthotel „Weißes Kreuz“ übernommen. Nun lässt er es generalsanieren, erweitern und im Rahmen eines Dachbodenausbaus aufstocken. So weit, so gut, sagen die benachbarten Kaufleute. Jegliche Investition in der Altstadt werde begrüßt, betonen Winfried Sponring (Reformstark Martin), Barbara Wolf-Einwaller (Einwaller), Klaus Kapferer (Kapferer Stoffe) und Christian Schröder (Schröder und Rüscher Goldschmiede) vorab. Ganz und gar nicht einverstanden sind sie allerdings mit der Vorgehensweise. Zum einen seien sie allesamt nicht über die Baustelle informiert worden. „Die Baustelleneinrichtung wurde nicht mit uns abgestimmt“, erklärt Sponring. Besonders kritisiert wird die Dimension der Baustelle. Der Bauzaun sei viel zu massiv, der Laubengang gesperrt.

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