Bei kurzer Pause vom FlixBus vergessen: Fahrgäste sind „selbst schuld“

FlixBus zeigt kein Einsehen. Wem bei einer Pinkelpause der Bus davonfährt, der muss alle Aufwendungen für das fehlende Gepäck selbst bezahlen.

Bei jährlich Millionen FlixBus-Gästen bleibt viel Gepäck in den Bussen zurück. Zwei Tirolerinnen bekommen ihren Schaden nicht ersetzt.
© Daniela Fritz

Von Helmut Mittermayr

Reutte, München – Zwei Tirolerinnen waren im vergangenen Sommer von einem Flixbus auf einer Autobahnausweiche in Frankreich nach einer Pinkelpause mitten in der Nacht zurückgelassen worden. Der Bus verschwand mit dem Gepäck, zurück blieben Mama Daniela und Tochter Maria Fritz. Nach unzähligen Telefonaten von Opa Helmut Fritz in Reutte mit Flixbus kam die mündliche Zusage, die benötigte Kleidung nachkaufen zu können. Die verschwundenen Rucksäcke selbst kamen erst zu Weihnachten halb leergeräumt in Reutte an. Sogar die Zustellkosten dafür mussten die beiden Frauen selbst bezahlen, aber auch der Kleiderneukauf und Teilverlust des alten Inhalts wurde ihnen – wie berichtet – nicht erstattet. Sie hatten dem Unternehmen 3500 Euro in Rechnung gestellt.

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