Nach Absage von Vonn für Opernball: Richard Lugners fieberhafte Suche

Der Opernball rückt näher und Richard Lugner ist im Stress, denn ihm fehlt eine prominente Begleiterin. Die TT hat bei dem Wiener Baumeister nachgefragt.

Seit vielen Jahren lädt der mittlerweile 87-jährige Baumeister Richard Lugner einen prominenten Gast zum Opernball ein.
© imago images/SKATA

Innsbruck – Der Wiener Baumeister Richard Lugner (87) gestand gestern in einem Telefongespräch mit der TT, dass er reumütig sei – nicht aber etwa, weil er vor Kurzem bei der Pressekonferenz mit einem Nacktfoto von Lindsey Vonn posierte, sondern schlichtweg, weil er zu lange gefeiert habe. Nun fehle dem Baumeister „ein bisserl“ die nötige Energie, sich um einen neuen Opernballgast zu kümmern. Nach der Absage von Skilegende Lindsey Vonn steht Lugner derzeit ohne prominente Begleitung für den Opernball am 20. Februar da. Auf die Frage, ob Lindsey Vonn nun tatsächlich wegen des Nacktfotos entschieden habe, dem Ball fernzubleiben, sagte Lugner nur knapp: „Das haben die Anwälte untereinander ausgemacht. Ich muss dazu schweigen.“

Lugners Bemühungen, rasch einen neuen Promi für den Opernball zu finden, scheiterten bisher. Ein geplantes Gespräch mit dem Management der möglichen Ersatzbegleitung aus Los Angeles konnte am Montagabend nicht stattfinden. „Die haben gesagt, dass wegen der Oscar-Nacht alle schlafen. Aber ich glaube, das war ein Schmäh“, sagte der 87-Jährige mit krächzender Stimme.

Eine Kontaktperson, so wurde ihm aber versichert, verfüge gleich über eine ganze Liste von Begleitungen, die liebend gern mit ihm den Opernball besuchen würden. „Lauter gute Namen“, sagte der Baumeister. Lugner, dessen Stimmung sich im Laufe des Gesprächs mit der TT spürbar aufhellte, wich der mehrmals gestellten Frage, wer nun die geheimnisvolle Wunschkandidatin aus Los Angeles sei, eisern aus. „Ich darf es nicht sagen. Erst bei der Pressekonferenz.“ Lugner begründete seine Zurückhaltung abschließend noch mit den Worten: „Leider können Sie mir übers Telefon keine schönen Augen machen.“ (APA, geta)


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