Hochwasserschutz: Radfelder drohen mit juristischem Marathon

Radfeld wird in Sachen Hochwasserschutz nicht klein beigeben, sondern Bescheide bis zu den höchsten Instanzen bekämpfen.

Bürgermeister Josef Auer (links) und Ortsbauernobmann Anton Wiener kündigten Widerstand gegen das generelle Projekt für den Hochwasserschutz im Unteren Unterinntal an.
© Otter

Von Wolfgang Otter

Radfeld – Das Land habe alle Bedingungen Radfelds, wie die Untersuchung der alpinen Retention und der Wirkung der Stauanlagen, erfüllt. „Ergebnis ist null“, sagte unlängst der Landtagsabgeordnete und Breitenbacher Bürgermeister Alois Margreiter in einer Pressekonferenz zum Thema Hochwasserschutz. Daher sei es nun Zeit für Bürgermeister Josef Auer, den Widerstand aufzugeben, dem Verband beizutreten und dem Hochwasserschutz-Projekt von Brixlegg bis Angath zuzustimmen. Bekanntlich sollen alleine in Radfeld 130 Hektar reserviert werden, um darauf das Innwasser im Notfall zwischenzuparken. Außerdem gibt es große Schutzbauten. Kosten: rund 250 Millionen Euro.

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