Norbert „Nobird“ Feldner: Mit Witz und Geschichten zum Erfolg

Beim ersten „Winto.klong“-Festival in Toblach wurde der Liedermacher Norbert „Nobird“ Feldner zum Sieger gekürt.

Mit einem Blues, nämlich dem „Anti-Vorsorgeuntersuchungs-Song“, eroberte Norbert „Nobird“ Feldner Jury und Publikum in Toblach.
© Ulrike Rehmann

Von Christoph Blassnig

Lienz –Unerwartet zum Erfolg: Norbert Feldner ist ohne große Erwartungen zum ersten Liedermacher-Contest „Winto.klong“ in Toblach gefahren. Sowohl das Publikum als auch die Jury haben den kreativen Osttiroler, der als Nobird ausschließlich im Deferegger Dialekt singt, schließlich zum Sieger gekürt.

„Die Einladung zum Bewerb hat mich zwar gefreut“, erklärte Nobird der TT nach dem Erfolg im Gustav Mahler Saal. „Ich habe aber gar nicht recht gewusst, wo ich da hinkomme. Mit meinen Musikerkollegen, die ebenfalls am Contest teilnahmen, habe ich den professionellen Rahmen der Veranstaltung bestaunt.“

Andrea Maffei aus Bozen hat den Contest eröffnet, gefolgt von Norbert Feldner. Annika Borsetto aus Bozen trat mit ihrer Ukulele auf, dann folgten Tumulti, eine aus Vinschgern, Nordtirolern und Bayern zusammengestellte Band aus Innsbruck. Philipp Trojer, ein junger aufstrebender Singer-Songwriter aus Südtirol und Bobby Gualtirolo, der aus der Szene von Bologna kommt und in Bozen wohnt und singt, bildeten den Abschluss. Jedem Teilnehmer waren 15 Minuten Bühnenzeit geschenkt.

„Ich war unheimlich nervös“, blickt Nobird zurück. Mit seinem ersten Lied „I will“ habe er sich eingestimmt und zurechtgefunden, es folgte eine Ballade. „Die Leute haben meinen Dialekt verstanden und sind der Geschichte des Songs gefolgt. Ein super Gefühl“, erinnert sich der Sänger. Mit einem Blues, nämlich dem „Anti-Vorsorgeuntersuchungs-Song“ gewann Nobird schließlich Publikum und Jury für sich. „Liedermacher sind für ihre ernsten Themen bekannt. Aber man muss auch lachen können im Leben“, glaubt der siegreiche Barde, ein Erfolgsrezept gefunden zu haben.

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Einen weiteren „Abend der Liedermacher“ eröffnete der „Winto.klong“-Projektleiter Frederick Helmut Pinggera mit Band und seinen Liedern im Vinschger Dialekt. Danach präsentierten die drei Finalisten Philipp Trojer, Annika Borsetto und Norbert Feldner noch jeweils einen Song. Höhepunkt war ein Konzert des bekannten Südtiroler Liedermachers Dominik Plangger.


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