Behindertenparkplätze am Hauptbahnhof sollen bekannter werden

Ein Linzer Ehepaar fordert bessere Abholmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung am Innsbrucker Bahnhof. ÖBB und Stadt verweisen auf den Frachtenbahnhof.

Vor dem Innsbrucker Hauptbahnhof herrscht Fahrverbot. Ein Linzer, dessen Sohn vor dem Haupteingang hielt und abgestraft wurde, regt an, das Ein- und Aussteigen für Menschen mit Behinderung davon auszunehmen.
© Domanig

Innsbruck – Der Vorfall liegt schon länger zurück, beschäftigt Alfred Radner aus Linz aber noch immer: Am 30. November reiste er mit seiner schwer gehbehinderten, auf den Rollstuhl angewiesenen Frau mit dem Zug nach Innsbruck. Da sowohl die Tiefgarage am Hauptbahnhof als auch die Parkbuchten restlos voll gewesen seien, habe er seinen Sohn angewiesen, zum Abholen ausnahmsweise – im Sinne eines „außerordentlichen Notstandes“ – direkt vor den Haupteingang des Bahnhofs zu fahren. Dort herrscht aber Fahrverbot bzw. Halte- und Parkverbot. Die Folge: Prompt erhielt der Sohn von der Polizei ein Organmandat – obwohl man versucht habe zu erklären, dass man keine andere Möglichkeit gesehen habe. Für seine Frau sei die ganze Situation sehr belastend gewesen, sagt Radner.

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