Play-off-Platz ist die beste Motivation für die Innsbrucker Haie

In der Quali-Runde der Erste Bank Eishockeyliga wollen die Haie heute (19.15 Uhr) in Fehervar nachlegen.

Die Haie schnuppern Morgenluft – an der Seite des überragenden Mike Boivin soll heute auch Goalie Scott Darling brillieren.
© Amir Beganovic

Von Alex Gruber

Innsbruck – Nach dem 6:3-Heimsieg gegen Dornbirn begann der lange Trip nach Ungarn für die Innsbrucker gestern um 9.30 Uhr. Mit Ausnahme der Langzeitverletzten (Sedivy, Wachter, Pedevilla) und des erkrankten Lukas Bär waren alle Mann an Bord. Luc Snuggerud kann trotz schmerzender Schulter wieder verteidigen, Jan Lattner stürmen. Der wichtigste „Baustein“ im Mannschaftsbus sitzt zur Stunde aber wieder in den Köpfen der Spieler und nennt sich „believe“:

Der Glaube, es nach einer Saison, die einer einzigen Verletztungsseuche glich, doch noch ins Play-off-Viertelfinale schaffen zu können, ist nach zwei Siegen in der Quali-Runde zurück. „Keiner hat mehr an uns geglaubt, aber jeder bei uns glaubt daran“, diktierte Headcoach Rob Pallin auf der langen Fahrt nach Fehervar. In der Hoffnung, dass die erste Sturmreihe mit Tyler Spurgeon (vier Punkte gegen Dornbirn), Jesper Thörnberg (3) und John Lammers (2) ein weiteres Mal vorangeht.

„Unsere besten Spieler müssen unsere besten Spieler sein. Dazu brauchen wir einen starken Torhüter und etwas Glück“, skizziert Coach Pallin den Weg, wie man heute mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise antreten könnte. Am Sonntag (17.30) kommt dann noch Znojmo in die Tiwag-Arena. Der Traum von einer perfekten Woche mit neun Zählern lebt.

„Wenn wir in Fehervar gewinnen, stehen wir an einer guten Stelle“, führt Pallin aus. Denn dann wären die Haie nach vielen harten Monaten erstmals auf einem Play-off-Platz. Davor warten aber mindestens 60 harte Minuten.

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