Plus

„Müssen Mitarbeiter und Politiker im Innsbrucker Rathaus schützen“

Bürgermeister Georg Willi wünscht sich einen zentralen Rathaus-Eingang im Bereich des Bürgerservice.
© Rudy De Moor

Die Gewaltbereitschaft steigt, Vize-BM Gruber will das Sicherheitskonzept ausweiten. BM Willi tritt für ein weiterhin offenes Rathaus ein.

Von Denise Daum

Innsbruck – Es ist die Spitze des Eisbergs: Vergangene Woche urinierte ein (stadtbekannter) Mann in das Büro von Stadträtin Elisabeth Mayr (SPÖ). Kein Einzelfall. Also das Urinieren ist schon ein Novum, Belästigungen und Störungen im Büroalltag kommen aber häufig vor. „Wir werden drei- bis fünfmal pro Tag heimgesucht“, berichtet Mayr. Das Rathaus und damit die Büros der Politiker sind frei zugänglich. Mayrs Räumlichkeiten liegen im ersten Stock gleich beim Stiegenaufgang. „Meine Sekretärin ist zudem massiv damit beschäftigt, Auskünfte zu erteilen“, so die Stadträtin. Sie wünscht sich einen Portier für das Rathaus als erste Ansprechperson.

Aktion erforderlich

Ihr Gerät scheint nicht mit dem Internet verbunden zu sein. Bitte überprüfen Sie Ihre Internetverbindung und versuchen Sie dann erneut, die Seite zu laden.

Verwandte Themen