CO2-Fußabdruck des Tourismus soll schrumpfen

Die Tiroler Alpinwirtschaft rückt Klimaneutralität in den Fokus und hat zu diesem Thema gemeinsam mit der Lebensraum Tirol Holding und Vitalpin zum Branchentreff geladen.

Alexander Koll (Werkstätte Wattens), Theresa Haid (Vitalpin), Hannes Parth (Vitalpin) und Josef Margreiter (Lebensraum Tirol Holding) diskutierten über Klimaneutralität in der Alpinwirtschaft.
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Wattens –Die Tiroler Alpinwirtschaft rückt Klimaneutralität in den Fokus und hat zu diesem Thema gemeinsam mit der Lebensraum Tirol Holding und Vitalpin zum Branchentreff in den Alpine Tech Innovation Hub in die Werkstätte Wattens geladen. Der Verein Vitalpin informierte über Wege und Möglichkeiten, den CO2-Fußabdruck von Tourismusbetrieben zu reduzieren, und warb für die Teilnahme an regionalen wie internationalen Klimaschutzprojekten. „Hier wurden potenzielle Lösungen für einen geringeren Emissionsausstoß der Branche und damit eine Steigerung der Lebensqualität in Tirol und im gesamten Alpenraum vorgestellt“, sagt Vitalpin-Geschäftsführerin Theresia Haid. Im Anschluss wurden bei einem Expertenforum Denkanstöße zu den Themen Energie, Mobilität, Innovationsherausforderungen sowie Schnee- und Wassermanagement für die Zukunft alpinen Wirtschaftens diskutiert. „In der Umsetzung sind die Betriebe gefragt“, erklärte Haid den insgesamt 60 Branchenvertretern, die an der Veranstaltung teilnahmen.

Aufgrund der führenden Stellung Tirols als Wintersportland, zeigte sich Lebensraum-Tirol-Geschäftsführer Josef Margreiter „überzeugt, dass wir aus dieser Position der Stärke heraus beweisen können, dass Tirol auch im klimaschonenden Wirtschaften mit der alpinen Natur ein Vorreiter sein wird“.

Als konkretes Projekt plant das Vitalpin-Netzwerk mit seinen 80 Mitgliedern aus Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz den ersten Klimaschutzfonds mit direktem Bezug auf den Alpenraum, wodurch Geldmittel in wichtige Klimaschutzprojekte in den jeweiligen Regionen zurückfließen sollen. (TT)


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