Jenbacher Senioren haben bald ein Kommunikationszentrum

Geredet wurde vom Umbau des Somweberhauses in Jenbach, das im Gemeindebesitz ist, schon lange. Jetzt kam es zum Projektstart.

Vor zwei Wochen wurden die Arbeiten gestartet. Ein Ziel ist vor allem die Barrierefreiheit.
© Zwicknagl

Von Walter Zwicknagl

Jenbach – Von der Galerie bis zum Secondhand-Shop reichte bisher der Verwendungszweck des Somweberhauses in Jenbach, das seit Jahren im Gemeindebesitz ist. Über das Bauvorhaben, das nun gestartet wurde, berichtete vorgestern BM Dietmar Wallner im Gemeinderat. „Vor allem soll es ein Kommunikationszentrum für Senioren werden. Das hatten wir schon lange im Sinn“, sagt der Gemeindechef. Um die 40.000 Euro wurden schon im Jahr 2018 für Ausschreibung und Projektierung investiert, heuer werden für das Baugeschehen 635.000 Euro notwendig. Aus der kommunalen Investitionsförderung bekam die Marktgemeinde dafür bereits 140.000 Euro. Damit werde einem historisch wertvollen Gebäude wieder eine Funktion gegeben. Bisher habe man bei typischen Seniorenthemen immer wieder auf die Plauderstube oder das Veranstaltungszentrum ausweichen müssen.

Im Parterre des Somweberhauses entsteht das Kommunikationszentrum, im ersten Stock ist ein Mehrzweckraum vorgesehen. Vor allem auf Barrierefreiheit ist bei diesem Vorhaben zu achten. „Natürlich wird auch ein Lift eingebaut“, sagt BM Wallner, der von einer durchaus guten wirtschaftlichen Situation der Marktgemeinde aus dem Vorjahr berichten konnte. So lagen die Ausgaben bei 21,5 Millionen Euro, die Einnahmen aber bei 22,7 Millionen Euro.

Das Somweberhaus ist schon lange im Besitz der Gemeinde Jenbach. Jetzt soll es ein Senioren-Kommunikationszentrum werden.
© Zwicknagl

Da spätestens Ende Mai mit den Infrastrukturarbeiten im Bereich der Unteren Achenseestraße begonnen wird, gibt es von Gemeindeseite Hilfestellung für eine Ortskern-Renovierungsaktion. Demnach soll es laut Gemeinderat eine Beteiligung an den Sanierungskosten für straßenseitig gelegene Gebäudefronten geben. Das Höchstausmaß an Unterstützung ist mit 8000 Euro begrenzt. „Momentan wird überlegt, wie der Jenbacher Energieversorger ein Druckrohr mit einem Durchmesser von einem Meter im Straßenbereich verlegen kann“, verrät der Bürgermeister.

Dass die Gemeinde Jenbach und die Achenseegemeinden schon ihren Beitrag 2020 für die Achenseebahn geleistet hätten, zeigte BM Wallner nach einer Anfrage von Christoph Zung (FP) auf.

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