Jahresbilanz: Bergretter in Waidring waren gefordert

Die neu gewählte Führung der Bergrettung Waidring mit Ekkehard Wimmer (l.) von der Bergrettung Tirol: Martin Danzl, Daniel Hofmann, Markus Brandstätter, Gottfried Flatscher, Manuel Unterwainig und Bezirksleiter Peter Haidacher (von links).
© Wörgötter

Waidring – Alle Hände voll zu tun hatte die Bergrettung Waidring, wie die Bilanz im Rahmen der 89. Vollversammlung kürzlich bewies. „Bei 34 Pistenrettungstagen auf der Steinplatte mit einer dreistelligen Anzahl an Verunfallten und elf Einsätzen im Gemeindegebiet war es ein einsatzreiches Jahr. Immer mit gutem Ausgang und erfolgreicher Hilfe“, freut sich Ortsstellenleiter Markus Brandstätter.

Nach dem schneereichen Winter startete man im April mit zwölf Gruppenübungen, dabei standen 14-tägig Seiltechnik, Bergeübungen (u. a. Seilbahn Winkl Moos), Erste Hilfe, Materialkunde und spezielle Bergetechniken im Fokus. Bezirks- und Gemeinschaftsübungen, ein Sanitäter-Intensivtag mit Pistenrettern, eine Sanitäter-Schulung mit Liftpersonal, diverse Ausbildungskurse im Jamtal und eine Vielzahl an gemeinsamen Bergtouren und Kleingruppenübungen ergänzten den Ausbildungsplan 2019.

Gemeinsam mit dem Alpenverein betreut die Bergrettung Waidring, der aktuell 34 aktive, drei passive Mitglieder und drei Anwärter angehören, das Kinderklettern mit rund 45 Kindern.

Gratulationen gab es für Suchhundeführer David Auer, er absolvierte mit „Campino“ im Vorjahr alle notwendigen Prüfungen. Das Duo nahm an 16 Lawinen- und Suchhundeschulungen sowie sechs Sucheinsätzen im Bezirk, in Osttirol und in Innsbruck teil.

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Brandstätter bedankte sich abschließend für insgesamt 2800 ehrenamtlich geleistete Stunden. (rw)


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