Besi in Radfeld sind Dauerspender für die Kinderkrebshilfe

Stefan Mayr, Marina Rupprechter, Ursula Mattersberger (Kinderkrebshilfe) und Gottfried Mühlegger (v. l.) bei der Scheckübergabe.
© Zwicknagl

Radfeld – „Die Lose sind immer innerhalb kürzester Zeit weg“, freuten sich die beiden Besi-Geschäftsführer – früher Datacon – Gottfried Mühlegger und Stefan Mayr, als sie an Ursula Mattersberger von der Kinderkrebshilfe wieder einen Scheck in Höh­e von 12.175 Euro übergeben konnten. Mit finanzieller Hilfe durch den Betrieb, der in Radfeld hochpräzise Bestückungsmaschinen für die Halbleiter-Industrie produziert, kann die Kinderkrebshilfe schon seit dem Jahr 2006 rechnen. „Mittlerweile umfasst das Spendenkonto rund 112.400 Euro“, rechnet Mühl­egger vor. Gut 14.000 Euro flossen aber auch an private Hilfsprojekte in der Umgebung. Möglich ist das jährlich durch den Losverkauf in der Weihnachtszeit, Spenden von Mitarbeitern und die Verdoppelung des Betrages durch die Geschäftsleitung. Die organisatorischen Fäden zieht dabei Sekretärin Marina Rupprechter.

„Für uns ist das eine groß­e Hilfe“, meint Ursula Mattersberger, die von 70 Neu­erkrankungen im Jahr spricht. Finanzielle Unterstützung gebe es im Krankheitsfall für die Eltern der kleinen Patienten. Dass es nun in der Kinder-Onkologie eine Professur gebe, sei ein Fortschritt. Ein Plus ist die patientenorientierte Forschung, erklärt sie in einem Rückblick auf 35 Jahre in der Kinderkrebshilfe. (zw)

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