Tiroler Erfinder bei Show „Das Ding des Jahres", Gründen wird weiblich

Zwei Erfindungen aus Tirol wurden am Mittwoch um 20.15 Uhr in der ProSieben-Show „Das Ding des Jahres“ präsentiert. Helmut Zangerl und Axel Schnaller stellten ihr „Fanclip“ vor. Martin Iljazovic präsentierte seinen Butterschäler.

Helmut Zangerl beim „Ding des Jahres".
© ProSieben/Willi Weber

Innsbruck – Zwei Erfindungen aus Tirol wurden am Mittwoch um 20.15 Uhr in der ProSieben-Show „Das Ding des Jahres“ präsentiert. Helmut Zangerl und Axel Schnaller stellten ihr „Fanclip“ vor. „Jeder kennt doch die Situation, zum Beispiel vom Fußball oder einem Konzert: Der Becher in der Hand, der nervt ganz einfach“, sagt Zangerl. „Und es ist unglaublich schwierig, damit im Stadion zu klatschen, zu jubeln oder so richtig mitzugehen.“ Die beiden Erfinder wissen, wovon sie sprechen, sie sind Fußballfans. Mit dem Fan­clip können die Becher an jed­e Stadionstange geschnallt werden, erklärt Axel Schnaller: „Man muss das Bier nicht mehr auf dem Boden abstellen, so schmeißt es euch keiner mehr um, wenn er vorbeigeht. Es ist total egal, wo man sitzt, steht, man kann immer feiern, jubeln, mitgehen und sogar pfeifen.“

Die Tiroler Helmut Zangerl, Axel Schnaller (nicht im Bild) und Martin Iljazovic hatten am Mittwoch um 20.15 Uhr ihren TV-Auftritt in der Show „Das Ding des Jahres“. Ins Finale schafften sie es nicht.
© ProSieben/Willi Weber

Martin Iljazovic hat zwei Jahre an seiner Erfindung „Butter Leaf“ getüftelt, ihn hat schon morgens die Butter genervt. „Am Frühstücks­tisch gibt es zwei grundsätzliche Probleme. Erstens: Die Butter ist immer viel zu hart, und zweitens die ewige Diskussio­n über die richtige Anwendung.“ Das Problem wird mit einem speziellen Schneidmechanismus aus Edelstahl gelöst.

Unterdessen wird die heimische Start-up-Landschaft weiblicher. 2019 ist der Anteil an Frauen, die gegründet haben, von 12 auf 18 Prozent gestiegen, bescheinigt der zweite „Austrian Start-up-Monitor“. Auch Nachhaltigkeit sei ein größeres Thema geworden. Von der Politik fühle sich die Szene allerdings noch immer nicht ganz ernst genommen. (ver)

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