Schutzzone um Mentlvilla in Innsbruck soll realisiert werden

Die Polizeibehörde zählt die Kinder, die im Gebiet um die Mentlvilla wohnen. Im Umfeld wurden 2018 und 2019 jeweils 27 Straftaten verübt.

Die Mentlvilla in Innsbruck/Südbahnstraße ist Notschlafstelle und Tageszentrum für Suchtkranke.
© Thomas Boehm / TT

Von Thomas Hörmann

Innsbruck – Die Entscheidung für oder gegen eine Schutzzone rund um die Innsbrucker Mentlgasse fällt in den nächsten Tagen: „Bis spätestens Ende Februar sollte die Frage geklärt sein“, sagt Florian Greil, derzeit Leiter der zuständigen Sicherheits- und Verwaltungspolizeilichen Abteilung (SVA). Wie Greil durchblicken lässt, stehen die Zeichen derzeit eindeutig auf Einrichtung der Schutzzone. Der Polizeijurist argumentiert das voraussichtliche „Ja“ mit den vielen Kinderspielplätzen in den Innenhöfen rund um die Mentlvilla. „Wir haben auch festgestellt, dass doch recht viele Kinder in der Gegend leben bzw. durch das Viertel gehen.“ Doch die Einschätzung soll auch durch Fakten und Zahlen untermauert werden: „Daher schauen wir im Melderegister nach, wie viele Kinder tatsächlich im Bereich der geplanten Schutzzone wohnen.“ Letztendlich sei es aber der stv. Landespolizeidirektor, der die Entscheidung absegnen muss. Greil betont aber auch, dass die Mentlvilla für deren Klienten weiterhin erreichbar bleibe.

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